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Mitte des 17. Jahrhunderts, Rubensschule, Heilige Familie mit Johannes dem Täufer und Elisabeth

Codice: 425778
4.800
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Epoche: 17. Jh.
Kategorie: religiöse
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Mitte des 17. Jahrhunderts, Rubensschule, Heilige Familie mit Johannes dem Täufer und Elisabeth  Übersetzt
Beschreibung:
Mitte des 17. Jahrhunderts, Rubensschule Heilige Familie mit Johannes dem Täufer und Elisabeth Öl auf Kupfer, 36,3 x 29,5 cm Mit Rahmen, 47 x 38 cm Die glasartige Konsistenz, eisig in der Härte der Oberflächen, identifiziert in diesem Gemälde den flämischen Charme, dem Konzeption und Ausarbeitung zu verdanken sind. Der Künstler wiederholt unaufhörlich die modulare Übung der Oberflächenstrukturierung und konzentriert sich nun darauf, die Muskeln von Jesuskind und Johannes dem Täufer, ebenfalls Kinder, zu formen, nun darauf, die glatten Gewänder von Maria, der Heiligen Elisabeth und Josef in scharfe Kanten zu falten. Die Landschaft in der Ferne, mit ihren ozeanischen Farben, hebt sich leuchtend vom satten Grün der Anhöhe ab, auf der die Figuren ruhen. Das leuchtende Gelb der Gewänder von Josef und Elisabeth umgibt Mutter und Kind und lenkt das Auge des Betrachters auf die beiden Hauptfiguren. Elisabeth, die Mutter des Täufers, ermutigt ihren Sohn mit einer leichten Berührung auf dem Rücken, während dieser innehält und Jesus mit grenzenloser Verwunderung bewundert, der auf dem Schoß seiner Mutter zu ihm fliegt. Der strahlend weiße Schleier, der die Krippe des Kindes erweicht, ist bereits eine Allegorie des weißen Leichentuchs des Todes und der Auferstehung; die vom Künstler in der rechten Ecke des Gemäldes isolierten Wildkräuter dienen nicht nur als angemessene Füllung für die dünne Grasschicht, die kaum die Erde bedeckt, sondern verweisen auch auf die bitteren Kräuter, die der Erlöser während des letzten Abendmahls, des traditionellen jüdischen Mahls, aß. Geburt und Auferstehung bleiben implizite narrative Vehikel des Gemäldes, veranschaulicht durch die perfekten goldenen Heiligenscheine, die fein wie ein Haar der Erwachsenen sind, und das Strahlenkranz auf dem Kopf des Kindes, der materielle Beweis des himmlischen Reiches. Der Künstler des vorliegenden Werkes nähert sich in der Formstrenge der beiden Kinder der Heiligen Familie von Jacob Jordaens an, die heute in den Königlichen Museen der Schönen Künste von Belgien aufbewahrt wird und durch die aufrichtige und einnehmende Umarmung, in der sich die beiden Cousins umarmen, ebenso bewegend ist wie die, die die beiden Anwesenden gleich vollziehen werden. Die flämische Rubens-Lektion, die von der Heiligen Familie des Meisters deklariert wird, die stattdessen in der Bildergalerie Sanssouci, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam in Deutschland aufbewahrt wird, bezeugt, wie der heutige Künstler das flämische Erbe voll ausgeschöpft hat, indem er diese sanfte Umarmung, die zuerst Rubens und dann Jordaens zu ihrem Markenzeichen gemacht haben, aktualisiert und an den persönlichen Geschmack angepasst hat.  Übersetzt