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Aristide Louis Fontana (1834 - 1885), Leda, die den Adler des Jupiter nährt

Codice: 451783
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Epoche: 19. Jh.
Kategorie: '800
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Aristide Louis Fontana (1834 - 1885), Leda, die den Adler des Jupiter nährt  Übersetzt
Beschreibung:
Aristide Louis Fontana (1834-1885) Leda, die den Adler des Jupiter nährt Marmor, 102 x 52 cm Auf der Rückseite signiert: Aristide Fontana Sc. Carrara Aristide Louis Fontana (1834-1885) hat in dieses Werk mit dem Titel Leda, die den Adler des Jupiter nährt, die ganze technische Raffinesse des Carrara-Marmors einfließen lassen und es auf der Rückseite mit der Aufschrift „Aristide Fontana Sc Carrara“ signiert. Die Skulptur, die 102 x 52 cm misst, stellt die junge Mundschenkin der Götter in einem Moment zarter mythologischer Intimität dar. Leda wird mit extremer Natürlichkeit sitzend auf einem Felsen dargestellt; ihr Körper wird von einer weichen Draperie umhüllt, die ihre Formen begleitet, ohne sie zu erdrücken, und der Figur eine fließende Grazie verleiht. Ihre gemessene und fast liebevolle Geste schafft einen stummen Dialog mit dem Raubvogel: während sich eine Hand dem Adler entgegen rekelt, hält die andere ein kleines Gefäß, das an den Nektar des Olymps erinnert. In dieser Szene verliert der Adler – Symbol der göttlichen Macht – jede bedrohliche Züge und wird fügsam, was zur Menschlichung des Mythos beiträgt, die typisch für die Empfindsamkeit des späten 19. Jahrhunderts ist. Das Werk fügt sich perfekt in jene künstlerische Strömung ein, die sich der klassischen Welt als Ideal von Harmonie und Schönheit zuwandte, sie aber durch eine sentimentale und lyrische Ader neu interpretierte. Aristide Fontana war ein meisterhafter Interpret dieses Gleichgewichts und bewegte sich zwischen neoklassischer Tradition und romantischen Anklängen. Als Sohn einer Künstlerfamilie (sein Vater war der Bildhauer Fernando Fontana) wuchs Aristide im Kult der reinen Form auf und ließ sich tief von den Modellen Canovas inspirieren. Sein Leben und seine Karriere entfalteten sich zwischen Italien und England: nach seiner Heirat mit Emma Bowkett in London im Jahr 1871 lebte er einige Zeit in Carrara, dem Zentrum der Marmorverarbeitung, wo sein Sohn Cesare geboren wurde. Anschließend kehrte er nach Großbritannien zurück, wo er regelmäßig an prestigeträchtigen internationalen Ausstellungen teilnahm. Zu seinen Erfolgen zählen die Teilnahme an der Allgemeinen Italienischen Ausstellung in Turin 1884, wo er die Skulptur „Prinzessin von Wales“ präsentierte, und die häufigen Ausstellungen in der Royal Academy zwischen 1881 und 1885. An diesen Orten zeichnete sich Fontana durch seine weiblichen Motive und Porträts aus, die einen eleganten Klassizismus mit einer modernen Sensibilität verbanden. Diese Skulptur von Leda stellt die perfekte Synthese seines Schaffens dar: ein Werk, das formale Strenge und erzählerische Grazie vereint und dem Mythos eine poetische und heitere Dimension zurückgibt.  Übersetzt