Apertura ricerca...
Exclusive

Werkstatt von Simon Troger (Abfaltersbach, 1683 München, 1768) Pilgerpaar, Skulpturen aus Elfenbeinholz und Leder

Codice: 334049
4.800
Aggiungi ai preferiti
Epoche: 18. Jh.
Kategorie: Elfenbein
Aussteller
AliceFineArt
Alle Artikel des Händlers anzeigen
Piazza Tre Martiri, 2, Rimini (RN (Rimini)), Italien
Paolo +39 335424463 | Anna +39 3333290299
https://www.anticoantico.com/espositori/gallery.asp?idantiquario=1098&lingua=ted
Werkstatt von Simon Troger (Abfaltersbach, 1683 München, 1768) Pilgerpaar, Skulpturen aus Elfenbeinholz und Leder  Übersetzt
Beschreibung:
Werkstatt von Simon Troger (Abfaltersbach, 1683 München, 1768) Pilgerpaar Skulpturen aus Elfenbeinholz und Leder, cm. 15 und 15,5 Werk versehen mit CITES-Zertifikat Nr. IT/CE/2022/FO/02070 Die beiden Pilger sind in ihren Gewändern oder „Schiavinen“ dargestellt, aus rauem Stoff (hier in Holz wiedergegeben), der, obwohl zerrissen und abgenutzt, eine Detailgenauigkeit aufweist: lang genug, um sich vor dem Wetter zu schützen, aber über dem Knöchel, um den Gang nicht zu behindern; oben definiert durch einen Umhang, die sogenannte Pilgerin, Metapher für die Menschlichkeit Christi, die umhüllt und schützt. Beide Figuren haben eine „Concha“ am Mantel befestigt, eine Art Muschel, die die Zeit symbolisierte, die der Reflexion über die Natur der Gefühle gewidmet werden sollte: körperlich (das Wasser, das du trinkst oder an Durstige spendest), moralisch, ethisch und spirituell (das Wasser, das man durch die Muschel bei der Taufe empfängt). Eine Ledertasche aus Tierhaut zur Erinnerung daran, dass wir alle sterben müssen, war ein unverzichtbares Accessoire, das man strikt offen trug, um Vertrauen zu zeigen. Sie ist hier aus Elfenbein gefertigt. Eine Wasserflasche in Kürbisform hängt an der rechten Seite der beiden, an einer Lederschnur (ebenfalls hier in Elfenbein wiedergegeben). Der Holzstab, genannt Bordone, diente als Stütze und zur Verteidigung gegen wilde Tiere, denen man auf dem Weg begegnete; da er der dritte Fuß war, auf den man sich stützte, repräsentierte er die Dreifaltigkeit, die immer begleitet und trägt. Die Kleidung wird durch einen großen Hut, hier aus Holz, oder „Petaso“, mit breiter Krempe vervollständigt, der vor Regen und Wind, Hitze und Kälte schützte. Einer der beiden Wanderer trägt ihn, während der andere ihn über die Schultern hängen hat. Der Pilger, der den Hut trägt, hält ein Notizbuch in der Hand, das normalerweise dazu diente, die besuchten Orte zu notieren. Ihre Gesichter, Hände und Füße sowie einige Körperteile, die aus der Kleidung ragen, sind aus Elfenbein gefertigt. Simon Troger war der Hauptakteur in der Kunst der Herstellung von Figuren, die teilweise aus Holz, aus Essenzen von Obstbäumen oder exotischen Bäumen, und teilweise aus Elfenbein bestehen. Einige Gelehrte behaupten, dass diese Erfindung des Künstlers aus der Nachahmung antiker Skulpturen der klassischen Kunst entstanden ist, die mit der Kombination von weißem und polychromem Marmor oder Marmor und Ebenholz hergestellt wurden. Auch das Prinzip selbst, Elfenbein zur Darstellung des Inkarnats der Figuren - der edelsten Teile - und Holz für die Kleidung, Stöcke und Hüte zu verwenden, ist ein Verweis auf die kostbarste klassische Kunst. Die reichen, flatternden Drapierungen, die Drehung der Körper, der starke Ausdruck der Gesichter und die Wiedergabe der Details stimmen mit den skulpturalen Stilelementen „trogeriani“ aus der Mitte des 18. Jahrhunderts überein; das Übergewicht des Holzes gegenüber dem Elfenbein lässt jedoch vermuten, dass diese beiden Werke aus seiner Werkstatt stammen, aber nicht von der direkten Hand des Meisters. Anna Maria Cucci  Übersetzt