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Italo Griselli (Montescudaio, 1880 – Florenz, 1958), Hahnenkampf

Codice: 452043
2.800
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Epoche: 20. Jh.
Kategorie: 900
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Italo Griselli (Montescudaio, 1880 – Florenz, 1958), Hahnenkampf  Übersetzt
Beschreibung:
Italo Griselli (Montescudaio, 1880 – Florenz, 1958) Hahnenkampf Bronze mit dunkler Patina, 40 x 38,5 x 25 cm Auf Marmorsockel Italo Griselli (Montescudaio, 1880 – Florenz, 1958) repräsentiert eine der solideesten und technisch versiertesten Figuren der italienischen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts, ein Künstler, der die Ausgeglichenheit der klassischen Tradition mit den monumentalen Unruhen seiner Zeit in Einklang bringen konnte. Geboren 1880 in Montescudaio (Val di Cecina, Provinz Pisa), bildete er sich an der Accademia di Belle Arti in Florenz unter der Leitung von Augusto Rivalta aus. Doch sein langer Aufenthalt in Russland, der über ein Jahrzehnt bis zum Ausbruch der Oktoberrevolution dauerte, verfeinerte seineplastisches Feingefühl und verschaffte ihm internationalen Ruhm als außergewöhnlicher Porträtist der russischen Aristokratie und der kaiserlichen Familie. Nach seiner Rückkehr nach Italien fügte sich Griselli energisch in die Atmosphäre der "Rückkehr zur Ordnung" ein und verfolgte seine Kunst in einer monumentalen Richtung, die in den großen öffentlichen Aufträgen des faschistischen Regimes breiten Raum fand, wobei er stets eine stilistische Unabhängigkeit mit synthetischen Volumina und einer gewissen archaisierenden Feierlichkeit beibehielt. Unter seinen berühmtesten öffentlichen Werken sticht zweifellos das kolossale "Genio dello Sport" (ursprünglich als "Genio del Fascismo" konzipiert) hervor, das sich vor dem Palazzo degli Uffici im EUR-Viertel von Rom befindet: eine athletische Figur, die in der Geste des Grußes perfekt das Ideal von Kraft und Gleichgewicht verkörpert, das Griselli während seiner gesamten Reifezeit verfolgte. Im weiten Panorama der italienischen Monumentalskulptur hat Italo Griselli einen bedeutenden Eindruck hinterlassen, indem er zur Feier einiger der wichtigsten Persönlichkeiten und Symbole der Nation beigetragen hat. Im Komplex des Vittoriano in Rom, dem kolossalen Denkmal für Viktor Emanuel II., testete Griselli seine technische Meisterschaft bei der Schaffung der Statue, die die Stadt Florenz personifiziert, die in der beeindruckenden Reihe von Skulpturen zu Ehren der edlen Städte Italiens am Sockel des unteren Portikus platziert ist. Die untrennbare Verbindung zur Toskana und ihrer künstlerischen Tradition findet eine perfekte Synthese in der Figur des Arno, die für den Sockel der Ponte della Vittoria in Florenz geschaffen wurde. In diesem Werk interpretiert Griselli den Fluss als eine mächtige Flussgottheit, eine Personifizierung, die an die klassische Statuendarstellung erinnert, aber mit einem modernen Gefühl übersetzt wird, bei dem die Kraft des Wassers durch die kräftige Muskulatur und die synthetische Modellierung des Steins hervorgerufen wird, wodurch das skulpturale Element perfekt in das architektonische und landschaftliche Gefüge der Stadt integriert wird. An die Riviera Ligure versetzt, ehrte der Künstler die erste Königin Italiens mit dem Denkmal für Königin Margherita in Bordighera, das 1939 an einer malerischen Stelle entlang der Via Romana mit Blick auf das Meer eingeweiht wurde. Obwohl Grisellis Ruhm untrennbar mit der Monumentalskulptur und der Feier des menschlichen Heldentums verbunden ist, stellt seine Tierproduktion, verkörpert durch diesen Bronzekampf der Hähne, eine der authentischsten, freiesten und technisch raffiniertesten Adern seiner gesamten Karriere dar. Dieses Interesse war keine bloße Stilübung, sondern eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Vitalität der Form, die ihre Wurzeln in seiner florentinischen Ausbildung hatte und vom Beispiel von Meistern wie Sirio Tofanari beeinflusst war. Für Griselli war das Tier kein bloßes Dekorationsmotiv, sondern ein Organismus, durch den er die muskuläre Spannung, den Rhythmus der Bewegung und eine plastische Synthese erforschte, die oft fast abstrakte Lösungen vorwegnahm: Seine Tiere werden oft in Momenten wachsamer Ruhe oder bevorstehenden Ausbruchs eingefangen und verwandeln die Materie in reine Energie, was ein tiefes Verständnis für Anatomie und Volumen zeigt.  Übersetzt