Maße: Höhe Christi 39 cm Materialien: Elfenbein, Holz, Plexiglas (Schaukasten) Raffinierte Elfenbeinskulptur, fein geschnitzt, Darstellung des gekreuzigten Christus (Christus Triumphans). Das Werk zeichnet sich durch hohe plastische Qualität und detaillierte anatomische Wiedergabe aus, mit besonderem Augenmerk auf muskuläre Spannung und das Pathos des Gesichts. Der Körper des Erlösers ist dynamisch verdreht, das Lendentuch ist mit skulpturaler Meisterschaft geknotet, und die Gesichtszüge, umrahmt von einem minutiös beschriebenen Bart und Haar, spiegeln intensive Spiritualität wider. Das Werk ist in einer modernen Plexiglas-Vitrine präsentiert, die seinen Schutz und seine Ausstellungsaufwertung gewährleistet. Stilistisch ist das Artefakt dem Umfeld des deutschen Bildhauers Georg Petel (1601-1634) zuzuordnen, der dafür berühmt ist, die Lehren des Rubens'schen Barock mit der nordeuropäischen Elfenbeinschnitztradition verschmolzen zu haben. Das Werk wird auf das 17. Jahrhundert datiert, eine Zeit der Blütezeit für die Glyptik und sakrale Mikroskulptur aus Edelmaterialien. Das Objekt wird von einer ordnungsgemäßen CITES-Bescheinigung begleitet, die für die freie Zirkulation von antiken Elfenbeinobjekten zwingend erforderlich ist. Der Erhaltungszustand ist gut und dem Alter entsprechend, mit natürlichen und feinen Wachstumsstreifen des Materials, die seine Echtheit belegen.