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Vanitas mit Totenkopf und Blumenkranz, 17. Jh.

Codice: 446703
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Epoche: 17. Jh.
Kategorie: Stillleben
Aussteller
Sei del Castello
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Via Mazzini 23, Piacenza (PC (Piacenza)), Italien
0523385075
3355622028
http://www.seidelcastello.com/
Vanitas mit Totenkopf und Blumenkranz, 17. Jh.  Übersetzt
Beschreibung:
Gemeinschaftswerk: Kreis von Giovanni Stanchi dei Fiori und römischer Stilllebenmaler (Umfeld Carlo Manieri) Rom, zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts (ca. 1650–1680) Öl auf Leinwand (Leinwand aus dem 19. Jahrhundert), Durchmesser 83 cm Das exquisite, kreisrunde Ölgemälde zeigt einen Blumenkranz, der einen zentralen Bereich umrahmt, der durch eine scheinbare perspektivische Durchbrechung erzielt wird. In der Mitte der Nische befindet sich ein Totenkopf, der auf einem einzelnen gebundenen Buch liegt, gemäß einem ikonografischen Modell, das typisch für Memento Mori und die Vanitas des 17. Jahrhunderts ist. Die Ausführung des Kranzes verweist in Qualität, botanischer Vielfalt und Farbbrillanz auf den Kreis von Giovanni Stanchi dei Fiori, einem der führenden Blumenmaler, der im Rom des 17. Jahrhunderts tätig war. Die Darstellung der Blütenblätter, die symmetrische Anordnung der Sträußchen und die Präzision der floralen Sorten (Nelken, Rosen, Gänseblümchen, Tulpen, Hahnenfuß) sind charakteristisch für die Werkstatt der Stanchis und ihre umfangreiche Zusammenarbeit in aristokratischen Dekorationskontexten. Der Totenkopf ist das Werk einer anderen Hand: Die Malerei erscheint wärmer, goldener, mit Lasuren aufgebaut und nicht mit kleinen Tupfern; das Material ist dichter und die Lichtmodulation atmosphärischer. Diese Elemente verweisen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen römischen Künstler, der auf symbolische Stillleben spezialisiert war, nahe dem Umfeld von Carlo Manieri, der zwischen 1650 und 1700 in Rom tätig war und für seine raffinierten Memento Mori bekannt ist. Die unterschiedliche Qualität des Pinselstrichs, die unterschiedliche Craquelé und die klare technische Unterscheidung bestätigen, dass das Werk von mehreren Händen ausgeführt wurde, gemäß einer gängigen Praxis in römischen Werkstätten der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts: Florale Spezialisten fertigten den ornamentalen Kranz an, während ein separater Maler im zentralen Bereich mit dem allegorischen Thema eingriff. Der Tondo gehört der Vanitas-Tradition an, in der Totenkopf und Buch die Zerbrechlichkeit von Wissen und der menschlichen Verfassung darstellen, während der Blumenkranz die vergängliche Schönheit der sichtbaren Welt unterstreicht. Die Kreisform betont den Kontrast zwischen der sinnlichen Vitalität der Blumen und der unaufhaltsamen Natur des Totenkopf-Symbols und schafft einen vollbarocken Dialog zwischen Glanz und Meditation. Die Art des Gemäldes – ein Tondo mit Zierkranz und zentraler Nische – ist im Rom des 17. Jahrhunderts besonders erkennbar und häufig in adeligen Aufträgen zu finden. Das Werk stellt ein bedeutendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Ornamente-Spezialisten und allegorischen Malern dar, eine Produktion, die heute für ihre malerische Qualität und symbolische Kraft sehr geschätzt wird. tags vanitas mementomori baroccoromano vanitasromana teschio naturamortasimbolica tondobarocco caravaggista wunderkammer stilllife skull  Übersetzt