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Paolo Bartolomeo Clarici, genannt Abate Paolo (Ancona, 1664 – Padua, 1725) Stillleben mit Fischen, Früchten und besticktem Stoff

Codice: 396677
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Autor: Paolo Bartolomeo Clarici, detto Abate Paolo
Epoche: 17. Jh.
Kategorie: religiöse
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Paolo Bartolomeo Clarici, genannt Abate Paolo (Ancona, 1664 – Padua, 1725) Stillleben mit Fischen, Früchten und besticktem Stoff  Übersetzt
Beschreibung:
Paolo Bartolomeo Clarici, genannt Abate Paolo (Ancona, 1664 – Padua, 1725) Stillleben mit Fischen, Früchten und besticktem Stoff Öl auf Leinwand, 91 x 110,5 cm Mit Rahmen, 108,5 x 130,5 cm Kritischer Bericht von Prof. Alberto Crispo  Paolo Clarici, besser bekannt als Abate Paolo aufgrund seines kirchlichen Titels, malte gewöhnlich Jagdszenen und duftende Stillleben voller Gemüse und Früchte. Er hat in jüngster Zeit an Ansehen gewonnen, da das Spektrum seiner Zuschreibungen gefestigt wurde.  Ein herber Zweifel an der beharrlichen Zuschreibung eines Paares seiner Gemälde an Giacomo Ceruti und andere Naturamorfisten aus Mittel- und Norditalien kam in der Sammlung des bereits Barons Vitali auf. Maria Silvia Proni entschied sich vorsichtig dafür, die Hand eines anonymen lombardischen Künstlers des 17. und 18. Jahrhunderts zu erkennen, aber die zwingenden und unwiderlegbaren Vergleiche, die diese Werke mit den Gemälden in der Galerie Der Schulenburg anstellten, ermöglichten es Alberto Crispo erst vor kurzem, sich die Quellen zunutze zu machen, um die Ausführung der fraglichen Gemälde zwischen dem Ende des 17. Jahrhunderts und dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts besser zu verorten, wobei er zu der parallelen Identifizierung des Künstlers der Gemälde als Abate Paolo tendierte.  Eine Leinwand, die einst dem Bergamasker Sammler Giovanni Secco Suardo gehörte und später in die Sammlungen des venezianischen Marschalls Johann Matthias von der Schulenburg gelangte, hat es ermöglicht, die Arbeit dieses Künstlers dokumentarisch zu rekonstruieren und zu festigen.  Die Sammlung des Kommandanten umfasste mehrere Werke und wurde in einem Nebenkatalog rezensiert, der erst nach dem 18. Jahrhundert in Deutschland erstellt wurde und in dem die Anwesenheit einiger Werke von “L’Abbé Dito Paulo”, d. h. des genannten Abtes Paolo, erwähnt wurde. Das vorliegende Gemälde trägt zur Bereicherung und besseren Gliederung des Werkverzeichnisses dieses Künstlers bei und reiht sich in die anderen verwandten Gemälde ein, die 1735 in den Besitz des Marschalls gelangten (allgemeines Referenzinventar: Inv. Schulenburg, erstellt wenige Jahre später), die als erste eine lange Tradition des Missverständnisses beendeten. Bereits die Kritiker Safarik und Bottari hielten es für richtig, in demselben 'Abt' einen gewissen Giovanni Agostino Cassana zu identifizieren, der auch als Abate Cassana bekannt ist. Mina Gregori unterstützte und übernahm diese Version und glaubte dann an ein früheres Missverständnis, dass im genannten Archiv Schulenburg der Vorname “Paolo” in Wirklichkeit für Paolotto stand, d. h. ein Franziskanermönch, mit dem der Redakteur den Cassana aufgrund seines kirchlichen Titels gemeint hätte. Nachdem jedoch in einem zweiten Inventar, dem des schottischen Finanziers John Law, der nach dem Bankrott in die Lagune geflohen war, seine Gültigkeit als Vorname bestätigt wurde, war es schließlich möglich, einen objektiven dokumentarischen Beweis für das Werk von Paolo zu würdigen.  Abate Paolo absolvierte seine Ausbildung in Rom und ging anschließend nach Padua, wo er Präfekt der Akademie für Malerei und Skulptur wurde. Der Chronist Ricci beschrieb ihn wie folgt in den Memorie storiche delle arti e degli artisti della marca di Ancona (Macerata 1834, S. 374-5): “Er widmete sich ganz der Malerei von Blumen und ahmte mit Anmut und Wahrheit die schönsten Werke der Natur nach”. Der Beitrag dieses Künstlers zur kompositorischen Tradition der venezianischen Lombardei des frühen 18. Jahrhunderts war entscheidend: Die Wiederaufnahme durch Giacomo Ceruti, der sich auch an die Wahl der dargestellten Tiere und Pflanzen anpasste, erzählt von einer langen formalen Schuld, die ein Großteil der nachfolgenden malerischen Tradition mit Bewunderung betrachtete.  Das Objekt ist in gutem Zustand. Mit Ars Antiqua ist es möglich, alle Beträge bis zu einem Maximum von 7.500 € zu NULL ZINSEN zu stunden, für insgesamt 15 RATEN. Beispiel: Gesamt 4.500 € = monatliche Rate 300 € für 15 Monate. Beispiel: Gesamt 3.600 € = monatliche Rate 720 € für 5 Monate. Für Beträge über 7.500 € oder für eine längere Stundung (über 15 Raten) können wir eine personalisierte Zahlung anbieten. Kontaktieren Sie uns direkt für das beste Angebot. TV-ÜBERTRAGUNG – SONNTAG 19.00 – 23.00 Dig.terr. 126 + 809 SKY - DONNERSTAG 21.00 - 24.00 Dig.terr. 134 + 809 SKY – Im Streaming auf unserer Website www.arsantiquasrl.com und auf unseren sozialen Netzwerken Facebook und Youtube Alle von Ars Antiqua angebotenen Werke werden mit einem Echtheitszertifikat gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und einem detaillierten Informationsblatt verkauft. Es ist möglich, die Werke direkt in der Galerie in Mailand, in der Via Pisacane 55 und 57, zu besichtigen. Wir organisieren den Transport und die Lieferung der Werke persönlich, sowohl für Italien als auch für das Ausland.  Übersetzt