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Um 1830-35 ca. Biedermeierzeit. Wundervoller böhmischer Kelch aus geschliffenem, transparentem Kristall, durch Schmelzen in leuchtendem und brillantem Rubinrot gefärbt.

Codice: 345426
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Epoche: Erste Hälfte des 19. Jh.
Kategorie: Vasen
Aussteller
Principessa Sissi ® antichità. Alto antiquariato
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Via Gemona 10\12, Udine (UD (Udine)), Italien
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Um 1830-35 ca. Biedermeierzeit. Wundervoller böhmischer Kelch aus geschliffenem, transparentem Kristall, durch Schmelzen in leuchtendem und brillantem Rubinrot gefärbt.  Übersetzt
Beschreibung:
Um 1830-35 ca. Biedermeierzeit. Wundervoller böhmischer Kelch  aus geschliffenem und gefärbtem transparentem Kristall durch Schmelzen mit Goldsalzen,   in lebendigem und brillantem Rubinrot (Egermann-Patent, um 1830).  Blumige Motive und Füllhörner (Symbol für Glück und Wohlstand), meisterhaft am Rad geschliffen. Geschliffene Inschrift Gesundheit, Glück, Vergnuegen und Traene in deinen Tagen. Nordböhmen, Stadt Neuwelt-Steinschonau, heutiges Novy Svét, Sudetenkette. Um 1835, wahrscheinlich  Atelier von Friedrich Egermann.  In perfektem Erhaltungszustand. Literatur: Glasmuseum Passau - Böhmisches Glas. Ein ähnlicher Kelch auf Seite 173    Olga Drahotova - Ceské sklo. Biedermeier, Kunst und Kultur in Mitteleuropa. Zwei ähnliche Kelche im Museum für angewandte Kunst in Passau (Deutschland) Inventar 60 071 und 66 318.  Höhe 17,3 cm, Durchmesser 8,7 cm. Es wird darauf hingewiesen, dass Fredrich Egermann der einzige Hersteller von Rubin-Biedermeierglas „im Schmelzverfahren“ vor 1840 war, dessen Formulierung er patentiert hatte und zu diesem Zeitpunkt abgetreten wurde. Der Schmelzprozess ist im Gegensatz zur einfachen „Abdeckung“ eben daran erkennbar, dass der Kristall in seiner gesamten Dicke gefärbt ist, nicht nur oberflächlich mit transparentem Kristall bedeckt. Der Wert der im Schmelzverfahren hergestellten Objekte ist deutlich höher als der der einfach abgedeckten, die in den meisten Fällen eben nach 1840 entstanden sind. Dieser Krug von 1835 im Schmelzverfahren ist daher Friedrich Egermann zuzuordnen. Friedrich Egermann (* 5. März 1777 in Schluckenau, Nordböhmen, † 1. Januar 1864 in Haida - heute Novi Bor) war ein deutschböhmischer Glasdekorateur und -maler aus dem Sudetenland sowie Wissenschaftler und Unternehmer. Egermann stammt aus einer böhmischen Glasmacherfamilie und ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Bereich des böhmischen Biedermeierglases, dem er sein Leben widmete. Egermann begann unter schlechten wirtschaftlichen Bedingungen und hatte im Laufe seines Lebens großen Erfolg als Künstler und Unternehmer. Er lernte von seinem Onkel Anton Kittel Sokolov, der in Kreibitz eine Glasfabrik als angesehener Graveur und Vergoldungsmaler besaß.  Mit 29 Jahren heiratete er die reiche Elisabetta Schurer, die Tochter von Schürer Luster, einem bekannten Unternehmer der Zeit, und sicherte sich so die wirtschaftliche Sicherheit. So konnte er sich revolutionären Erfindungen widmen, wie beispielsweise dem „Lithialin“-Glas, für das er als einer der besten Künstler der Biedermeierzeit gilt. Lithialinglas: scheinbar zufälliges Ergebnis verschiedener Experimente. Es wird durch Mischen von Mineralien mit den bereits bekannten Farbgläsern gewonnen, um ein Produkt zu erhalten, das Marmor und Edelsteine imitiert. Egermanns Erfindung, die an der Technischen Universität Wien gewonnen wurde, ermöglichte es ihm 1829 das kaiserliche Privileg zu erhalten. Egermanns Produkte gehören zu den wertvollsten Produktionen der Biedermeierzeit.  Übersetzt