Paar antiker, mit Sykomorenholz furnierter Münzschränke, Rom, spätes 17./frühes 18. Jahrhundert.
Maße: 59x82x46 cm – Sockel: 88x95x60 cm
Die Münzschränke bestehen aus einem quaderförmigen Korpus mit zwei aufklappbaren Fronttüren. Im Inneren jedes Münzschranks befinden sich sechs Paneele, die so gestaltet sind, dass sie acht nebeneinander angeordnete Schubladen simulieren.
Die Fronttüren hingegen weisen eine zentrale, rechteckige Intarsie auf: Ein Münzschrank hat eine abgerundete, der andere eine eckige Form.
Das für ihre Herstellung ausgewählte, sehr wertvolle Sykomorenholz macht die beiden Exemplare zu seltenen Sammlerstücken. Die verwendete Technik ist die des "spiegelbildlich angeordneten Furniers", bei der dünne Holzschichten so angeordnet werden, dass Maserung und charakteristische Flecken sich spiegeln und sehr besondere und dekorative geometrische Muster entstehen. Darüber hinaus verleiht diese Technik dem Holz einen unglaublichen Glanz.
Die Münzschränke stehen auf vergoldeten und geschnitzten Holzsockeln, die mit geschwungenen Akanthusblättern verziert sind, typisch für den späten römischen Barockstil.