Consalvo Carelli (Neapel, 1818-1900), ein bedeutender Vertreter der Schule von Posillipo und bekannt für seine Fähigkeit, Landschaften und Naturszenen einzufangen. Dieses Gemälde, Öl auf Leinwand, zeugt von Carellis Fähigkeit, auch einfache und ländliche Motive in poetische und realistische Bilder zu verwandeln, wobei er sowohl die natürliche Umgebung als auch ihre Geschöpfe feiert.
Das Gemälde zeigt eine ZIEGE mit braunem Fell, verewigt in einer üppigen und hellen ländlichen Landschaft Kampaniens. Das Tier, im Profil beim Grasen dargestellt, taucht vor einem Hintergrund abfallender Hügel und einem hellen Himmel auf, typische Elemente der Umwelt- und Lichtsensibilität, die Carelli während seiner Tätigkeit in Neapel, Rom und Paris entwickelte. Die sorgfältige Wiedergabe der naturalistischen Details und der Hell-Dunkel-Effekte unterstreicht die technische Meisterschaft, die sich der Künstler unter der Leitung seines Vaters Raffaele und später von William Leitch aneignete. Die Signatur des Künstlers ist unten sichtbar.
In der Certosa di San Martino in Neapel wird die vorbereitende Zeichnung unseres Gemäldes mit dem Titel „Studie einer Ziege“ aufbewahrt und unter der Inventarnummer 11364 (245) geführt – datierbar zwischen 1845 und 1870.
https://catalogo.beniculturali.it/detail/HistoricOrArtisticProperty/1500327719
CM 42X47,5 MIT RAHMEN
CM 24X30 OHNE RAHMEN