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Deutschland, Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts, Uhrenständer mit musizierenden Putten

Codice: 408477
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Epoche: 19. Jh.
Kategorie: Tischuhren
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Deutschland, Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts, Uhrenständer mit musizierenden Putten  Übersetzt
Beschreibung:
Deutschland, Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts Uhrenständer mit musizierenden Putten Silber, Jaspis und Elfenbein, Cm 16 x 8,3 x 5,4   Das Werk ist mit einem CITES-Gemeinschaftszertifikat versehen.   Dieser Uhrenständer ist aus kostbarem, teilweise vergoldetem Silber gefertigt, zu dem der prächtige Sockel und die Säule aus Jaspis hinzukommen, auf denen zwei musizierende Putten aus geschnitztem Elefantenelfenbein sitzen. Das Ganze wird von einer kleinen Taschenuhr mit einem 14-karätigen Goldgehäuse, Remontoire-Aufzug und Zylinderwerk begleitet; die Bewegung der Zeiger ist derzeit funktionsfähig, was die enorme Qualität der Verarbeitung verdeutlicht, die auch auf dem teilweise vergoldeten Zifferblatt mit arabischen Ziffern erkennbar ist. Diese Objekte sind typisch für die deutsche Produktion des späten 19. Jahrhunderts und genauer gesagt für die Stadt Hanau in Mitteldeutschland. Von Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts wurden in dieser Stadt viele Reproduktionen im französischen oder deutschen Rokokostil hergestellt; der 'Vater' dieser Industrie war August Schleissner, ein virtuoser Silberschmied, der zusammen mit anderen Unternehmen der Stadt, wie Neresheimer, die Produktion von hochdekorativen Objekten entwickelte, die auf wichtigen europäischen und internationalen Ausstellungen ausgestellt wurden. Der große Erfolg der Hanauer Manufakturen beruht auch auf der lokalen Ausbildung an der städtischen Designschule, der Koeniglichen Zeichenakademie, wo Kurse in Kunstgeschichte, Zeichnen, Ziselieren und Modellieren für Mitarbeiter und Lehrlinge abgehalten wurden. Die Vorliebe für Design und Objekte der Vergangenheit führte dazu, dass die Handwerker an antiken Modellen, aber auch an Modellen neuerer Epochen wie Barock, Rokoko und Neoklassizismus übten, was dazu beitrug, den Werken eine gewisse Vielseitigkeit zu verleihen, die in der Lage war, Typologien und Formen aus verschiedenen Epochen und Stilen zu integrieren. Zum stilistischen Eklektizismus kommt auch der der Materialien hinzu, wie man an dem hier beschriebenen Werk gut erkennen kann, bei dem die Exzellenz der Technik sowohl an den musizierenden Putten aus Elfenbein als auch an den Details aus Silber bis hin zum Jaspissockel und der Taschenuhr an der Spitze gemessen werden kann.  Übersetzt