Äußerst seltene Bronzeminatur. Diese äußerst seltene und raffinierte Miniaturpendeluhr vom Typ “Zeppler” stellt eine romanisch-gotische Wiener Kirche aus dem Jahr 1158 dar, die “Maria am Gestade” genannt wird. Die Uhr zeigt die Außenfassade der Kirche mit den durchbrochenen Turmspitzen und im unteren Teil den Hauptaltar mit der thronenden Madonna in der Mitte und den Heiligen Nikolaus und Johannes dem Täufer an den Seiten. Das winzige und komplexe, perfekt funktionierende Uhrwerk mit seinem “Kuhschwanz”-Pendel wird von einer geräuschlosen Schmetterlingsspindel angetrieben. Ein äußerst seltenes Beispiel für alte und hohe Uhrmacherkunst der Wiener Tradition des 18. Jahrhunderts, die sich nicht nur auf die Uhrmachermeister beschränkte, sondern sich auch auf hohe Prälaten wie Fra Aurelio di S. Daniele erstreckte. Von ihm stammt die Maschine und von ihm die ziselierten Bronze, die in Hochrelief geschnitzt ist. Einzigartiges Stück von besonderer Bedeutung für die miniaturistischen Details von außergewöhnlicher Qualität. Die Uhr ist in einer geschnitzten und bearbeiteten Holzkassette aus der gleichen Zeit eingeschlossen, die im typisch barocken Stil mit authentischer Meccalackierung gehalten ist. Beim Öffnen der beiden Türen entdecken wir die Welt der Uhr mit der Kerze, die sie beleuchtet, und mit einer kleinen Urne, die die Aufzugsschlüssel enthält. Marienverzierungen und Wappen. Die Kombination dieser beiden wertvollen Objekte macht das Werk sehr raffiniert und aufregend. Österreich – Wien 1770 Maße der Uhr: Höhe cm. 20,5 Breite cm. 5,5 Tiefe cm. 4 Maße der Kassette: Höhe cm. 71 Breite cm. 44 Tiefe cm. 18,5