Beschreibung
Die Struktur zeichnet sich durch einen breiten Sockel und vorspringende Pilaster aus. Die raffinierte Dekoration, die römischen Vorbildern entlehnt ist (wie z.B. die gedrehten Säulen auf großen Sockeln, die als Pilaster dienen und das starke Volumen des Möbels verschönern und auflockern), wird nicht überraschen: Man darf nicht vergessen, dass die Stadt Bologna zu dieser Zeit de facto die zweite Hauptstadt des Kirchenstaates war und daher eng mit den in Rom vorherrschenden Moden und Geschmäckern verbunden war. Die Arbeitsplatte der Kommode aus massivem Nussbaumholz ist stark vorspringend. Ein schmaler Streifen unter der Arbeitsplatte beherbergt eine Schublade mit einem deutlich verlängerten Profil. Feine Gesimse umrahmen die Schubladen, während markantere Reliefrahmen zwei große Felder an den Seiten bilden.
Abmessungen
163cm x 69cm H:99cm
Herkunft
Privatsammlung
Bibliographie
G. Manni, Mille mobili emiliani. Artioli Editore, Modena, 1980, Abb. 154-155, S. 81.
Zustand
Mängel und Restaurierungen.