Mörser aus Bronze, im Wachsausschmelzverfahren gegossen, mit einem Körper, der von zahlreichen parallelen und aufeinanderfolgenden Zierleisten begrenzt wird, die seinen Umfang umreißen; und verziert mit floralen Motiven klassischer Herkunft: Blumengirlanden, die idealerweise an den unteren Ring des Mörseres gehängt sind, Akanthusblätter. Zwei elegante anthropomorphe Griffe von exquisiter Verarbeitung erleichtern das Greifen und Bewegen.
Venetien, 16. Jahrhundert.
Abmessungen:
Höhe 22,2 cm x unterer Durchmesser 18 cm x oberer Durchmesser 26 cm
Diese besondere Art von Bronze-Mörsern, die im Wachsausschmelzverfahren hergestellt wurden, war oft für pharmazeutische Zwecke bestimmt. Tatsächlich wurden in ihnen verschiedene Rohstoffe mit Hilfe von Bronze-Stößeln zerkleinert und zermahlen, bis sie zu Pulver zerfallen waren und dann allein oder in Mischung mit anderen für pharmakologische Zwecke verwendet werden konnten.
In diesem speziellen Fall wurde das Gebrauchsartefakt unter Verwendung komplexer Techniken hergestellt und sorgfältig geformt und verziert, wodurch besonders funktionale und ästhetisch sehr begehrte und ansprechende Kunstwerke entstanden.
Referenzbibliographie
Giorgio Lise, „Antichi Mortai di farmacia“, 1975 Silvana editoriale d'arte, Mailand
Ulrich Middeldorf, „Fifty Mortars 15th -18th Century“, 1981 Florenz
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