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Leonardo Roda (1868 - 1933), Berglandschaft

Codice: 452290
2.800
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Epoche: 20. Jh.
Kategorie: Mountains
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Leonardo Roda (1868 - 1933), Berglandschaft  Übersetzt
Beschreibung:
Leonardo Roda (1868 - 1933) Berglandschaft Öl auf Leinwand. 49 x 65 unten rechts signiert Das vorliegende Werk stellt eine meisterhafte Berglandschaft dar, die die Poetik von Leonardo Roda voll verkörpert. Die Komposition gliedert sich in eine gekonnte Staffelung von Perspektivebenen, die den Blick des Betrachters vom Vordergrund, gekennzeichnet durch eine alpine Vegetation, die mit lebendigen und materiellen Pinselstrichen wiedergegeben wird, hin zur Erhabenheit der schneebedeckten Gipfel, die den Hintergrund beherrschen, lenkt. Der Künstler zeigt eine außerordentliche Sensibilität für die Erfassung der „Licht- und Schatten­spiele auf den Felswänden“, wobei er eine Farbpalette verwendet, die von den tiefen Grüntönen der Täler bis zu den blendenden Weißtönen und klaren Blau­tönen der Gletscher reicht. Leonardo Roda (Racconigi, 1868 – Turin, 1933) war einer der bedeutendsten Interpreten der piemontesischen Landschaftsmalerei zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert. Roda, der in der Provinz Cuneo geboren wurde, entwickelte sein Talent auf überwiegend autodidaktischem Weg. Wesentlich für seine technische und stilistische Reifung war jedoch die Zeit, die er in Turin im Atelier von Marco Calderini (1850–1941) verbrachte. Unter der Ägide Calderinis, eines bekannten Künstlers und Kritikers, verfeinerte Roda eine Malerei, die darauf abzielte, die Gelassenheit und Großartigkeit der Natur zu zelebrieren, und löste sich vom bloßen Deskriptivismus, um zu einer emotionalen Wiedergabe der Landschaft zu gelangen. Seine Karriere ist untrennbar mit der Darstellung von Alpengipfeln und ländlichen Szenen verbunden. Als leidenschaftlicher Bergsteiger und Botaniker beschränkte sich Roda nicht darauf, die Berge vom Tal aus zu betrachten, sondern erlebte sie direkt. Diese viszerale Verbindung ist in seinen zahlreichen Aufenthalten in Valtournanche im Aostatal sichtbar. Hier fand der Maler im Matterhorn seine bevorzugte Muse und porträtierte ihn in unzähligen Versionen, wobei er jede kleinste Variation von Licht, Jahreszeit und Tageszeit einfing und mühelos von großen feierlichen Leinwänden zu Skizzen überging, die „en plein air“ entstanden und sich durch einen frischen und modernen Farbauftrag auszeichnen. Neben seiner Liebe zu den Höhen wurde Roda vom Charme der Riviera Ligure gefesselt. Dank der Freundschaft mit dem Schriftsteller Edmondo De Amicis reiste er häufig zwischen Ligurien und der Côte d'Azur und wohnte oft in Bordighera, wo er malerische Zeugnisse von seltener Schönheit der Küsten zwischen Celle und Albisola hinterließ. Seine Teilnahme an wichtigen italienischen Ausstellungen, von Mailand bis Florenz, über die historischen Ausstellungen der Società Promotrice delle Belle Arti in Turin und des Circolo degli Artisti (bis 1925), festigte seinen Ruf beim damaligen Publikum und der Kritik. Heute werden seine Werke in renommierten Institutionen aufbewahrt, darunter die Fondazione Cariplo (die das berühmte „Preludio d’Inverno“ beherbergt) und das Museo Gaffoglio in Rapallo, was ein künstlerisches Erbe bezeugt, das für seine Fähigkeit, technische Tradition und moderne Sensibilität zu verbinden, weiterhin gefeiert wird. Roda starb 1933 in Turin und hinterließ eine Lücke in der italienischen Landschaftsmalerei.  Übersetzt