Noël Hallé (Paris, 1711 - 1781)
Venus und Amor
Öl auf Leinwand
70 x 100 cm.
Mit Rahmen 87 x 118 cm.
Vollständige Details des Werkes (HIER klicken)
Ausgezeichneter Erhaltungszustand. Das Werk wird von einem prächtigen Rahmen mit Muschel- und Volutenmotiven begleitet, der seine aristokratische Eleganz noch unterstreicht.
Das bezaubernde Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, das Venus mit Amor darstellt, fängt in jedem Detail die Essenz des französischen Rokoko ein, eines Stils, der für seine Eleganz und die Zartheit der dargestellten Themen, die oft Liebe und Mythologie betreffen, berühmt ist.
Es handelt sich um ein wertvolles Werk, das dem französischen Meister Noël Hallé (Paris, 1711 - 1781) zugeschrieben wird, der dieses Motiv mit dem Titel „Le Midi“ um 1746 entwarf. Die Komposition war insbesondere Teil einer allegorischen Serie von Supraporten, die die vier Tageszeiten darstellten. Ursprünglich wurden sie vom französischen Aristokraten und Finanziers Jean-François Gaillard de La Bœxière beim Architekten Antoine-Mathieu Le Carpentier – mit dem Hallé häufig zusammenarbeitete – in Auftrag gegeben, um seine Villa in Paris zu schmücken.
Der ikonografische Erfolg stellte sich dann 1753 ein, als Halle sie auch auf dem Salon de Paris präsentierte: Von da an wurden solche Modelle mit unterschiedlichen Größen und Malgraden häufig repliziert. Heute finden wir sie in öffentlichen Sammlungen oder auf dem Antiquitätenmarkt. Eines davon, signiert und datiert, tauchte am 7. Dezember 1991 bei einer Auktion von Christie's Monaco auf (Los 48, https://rkd.nl/imageslite/1024008).
In der Mitte liegt eine prächtige Venus auf einem Bett aus weichen, aufgeblähten Wolken, die dem Ganzen ein Gefühl ätherischer Leichtigkeit verleihen. Sie ist in einem Moment der Zärtlichkeit eingefangen, als sie einen liebevollen Kuss vom kleinen Amor erhält, was das Thema der zarten Liebe unterstreicht.
Ihr Körper folgt einer weichen und geschwungenen Pose, typisch für den Geschmack der Zeit, und die leichte Drappierung unterstreicht die Anmut klassischer Gottheiten, die in dieser Epoche dargestellt wurden. Rechts spielt ein weiterer Putto unbeschwert mit Tauben, universellen Symbolen der Venus und des Friedens, die dem Ganzen Dynamik und Vitalität verleihen.
Auch stilistisch sind wir hier Zeugen eines Triumpfes der Rokoko-Kanons, eines Stils, der die Besonderheiten der französischen Gesellschaft des Ancien Régime in der Malerei interpretierte. Unbestrittene Meister dieser Zeit sind neben Noël Hallé auch François Boucher und Jean-Honoré Fragonard zu nennen, die mit ihren jeweiligen stilistischen Besonderheiten die Anmut und das Spiel des Rokoko auf höchstem Niveau zur Geltung brachten.
Hallé drückte sich in kompositeren und akademischeren Zügen aus, und seine Figuren haben eine definiertere Festigkeit im Vergleich zu Boucher, der sich stattdessen auf Sinnlichkeit und reichen dekorativen Details konzentrierte. Was die Farbwahl betrifft, so ist die Verwendung einer zarten Palette typisch für den Maler, die von Pastelltönen, dem reinen Weiß der Wolken und dem rosigen Teint der Figuren dominiert wird.
Die sanfte Beleuchtung scheint die Figuren im Himmel schweben zu lassen und vermittelt ein Gefühl der Gelassenheit, in dem nur die Feier der idealen Schönheit und der Lebensfreude durchscheint, zentrale Elemente der aristokratischen Aufträge des französischen 18. Jahrhunderts.
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
Das Werk wird komplett mit einem Rahmen verkauft und ist von einem Echtheitszertifikat und einem beschreibenden ikonografischen Datenblatt begleitet.
Wir kümmern uns um die Organisation des Transports der gekauften Werke, sowohl innerhalb Italiens als auch ins Ausland, durch professionelle und versicherte Spediteure.
Es ist auch möglich, das Gemälde in der Galerie in Riva del Garda zu besichtigen. Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen, um Ihnen unsere Kunstsammlung zu zeigen.
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