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Verkündigung – Werkstatt von Pieter de Witte (Peter Candid) Ende 16. – Anfang 17. Jahrhundert

Codice: 451813
3.800
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Autor: Bottega di Pietro Candido, Fine XVI – inizi XVII s
Epoche: 17. Jh.
Kategorie: religiöse
Aussteller
DEQU.ART
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+393293194887
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Verkündigung – Werkstatt von Pieter de Witte (Peter Candid) Ende 16. – Anfang 17. Jahrhundert  Übersetzt
Beschreibung:
Werkstatt von Pieter de Witte, Ende 16. – Anfang 17. Jahrhundert Verkündigung Öl auf Leinwand, 70 x 84,5 cm Antiker Rahmen, 85 x 100 cm Eine eindrucksvolle Darstellung der Verkündigung, ausgeführt von einem Maler aus der Werkstatt von Pieter de Witte, auch bekannt als Peter Candid oder Pietro Candido (Brügge, 1540/1548 – München, 1628), eine herausragende Persönlichkeit in der Kunstszene vom späten 16. bis zu den frühen Jahren des 17. Jahrhunderts. Die Komposition entfaltet sich in einem ruhigen und intimen Interieur: Die Jungfrau Maria, in einer Haltung demütiger Akzeptanz eingefangen, unterbricht ihre Lektüre der Heiligen Schrift, während der Erzengel Gabriel mit einer feierlichen und dynamischen Geste die Szene betritt. Die Anwesenheit des Lesepults mit dem offenen Buch und des Blumenvasen im Vordergrund bereichert die symbolische Bedeutung und trägt zur räumlichen Konstruktion bei. Besonders wirkungsvoll ist der gestische Dialog zwischen den Protagonisten: Die Hand der Jungfrau, zur Brust geführt, drückt Staunen und Hingabe aus, während die des Engels nach oben zeigt und die göttliche Kommunikation besiegelt. Die Episode der Verkündigung, entnommen aus dem Evangelium nach Lukas, ist eines der beliebtesten Themen in der sakralen Malerei. Die Komposition des untersuchten Werks ist inspiriert vom berühmten Prototyp der Verkündigung, der um 1586–1595 von Pietro Candido entworfen wurde und heute verloren ist, aber durch die Gravur von Jan Sadeler I (1550-1600) bekannt und verbreitet wurde.Dieses Modell war sehr erfolgreich, wie die zahlreichen Repliken und Variationen belegen, die in verschiedenen Museen und Sammlungen erhalten sind, ein Zeugnis seiner weiten Verbreitung und seines ikonografischen Erfolgs. Zu erwähnen sind die Werke im Nationalmuseum Prag und im Finnischen Nationalmuseum Helsinki sowie die Interpretation auf zwei separaten Kupferstichen, die heute in der Accademia Carrara in Bergamo aufbewahrt werden. Das Werk zeigt eine weiche und verschwommene Malerei mit einem sorgfältigen Lichteinsatz, der die Figuren modelliert und Tiefe schafft. Die warme Farbpalette, dominiert von Braun- und Rosatönen, trägt zur Schaffung einer ruhigen und meditativen Atmosphäre bei. Die Wiedergabe der Gesichter und Gewänder, zusammen mit der ausgewogenen Konstruktion der Szene, verweist auf die bildliche Kultur der Werkstatt von Pietro Candido, wo Elemente der italienischen Tradition mit nordischen Einflüssen verschmelzen. Pietro Candido (1548–1628), auch bekannt als Peter de Witte oder Peter Candid, war ein flämischer Maler, der lange Zeit in Italien tätig war, insbesondere zwischen Florenz und München. Er wurde im manieristischen Umfeld ausgebildet, eignete sich die Lehren der großen italienischen Meister an und trug zur Verbreitung einer eleganten und gebildeten malerischen Sprache bei. Seine Werkstatt war besonders aktiv in der Produktion von Andachtswerken, die sowohl für private als auch für kirchliche Aufträge bestimmt waren. Seine Gemälde zeichnen sich durch narrative Klarheit, kompositorische Ausgewogenheit und eine raffinierte Farbempfindlichkeit aus. 📝Alle unsere Werke werden von einem detaillierten Echtheitszertifikat begleitet. 📦 Professionelle Verpackung und versicherter Versand, um maximale Sicherheit beim Transport zu gewährleisten. 📲 Für weitere Informationen zögern Sie bitte nicht, uns unter +39 329 319 4887 – [email protected] zu kontaktieren. 🔍 Möglichkeit von VIDEOANRUFEN und direkten Besichtigungen nach Vereinbarung in MAILAND und BORGOMANERO (NO). 🌐 Weitere Informationen und Fotos: www.dequart.com IG - FB @dequ.art  Übersetzt