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Dalmatinische Schule, 17. Jahrhundert, Verkündigung

Codice: 451150
1.800
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Epoche: 17. Jh.
Kategorie: religiöse
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Dalmatinische Schule, 17. Jahrhundert, Verkündigung  Übersetzt
Beschreibung:
Dalmatinische Schule, 17. Jahrhundert Verkündigung Öl auf Holz, 37 x 32 cm Mit Rahmen, 49 x 45 cm Das vorliegende Gemälde zeigt die besonderen Merkmale des als veneto-kretisch bezeichneten Malereistils, der sich von Venedig bis zu den Küsten Dalmatiens und den griechischen Inseln vom 13. bis zum 17. Jahrhundert verbreitete. Die Bezeichnung Veneto-Kretisch bezieht sich auf ein geografisch und kulturell zwischen Venedig, das dieses riesige Mittelmeergebiet politisch kontrollierte, und dem antiken Byzanz, dem historischen Bindeglied zwischen Europa und Asien, liegendes Gebiet, in dem orientalische Züge vorherrschten. Das wohl strahlendste Beispiel dieser kulturellen und künstlerischen Verschmelzung ist Domenico Theotokopulos (1514-1614), genannt El Greco, der trotz der zukünftigen Entwicklungen seiner Kunst starke technische und figurative Verbindungen zu den Stilelementen dieser Schule beibehielt, wie seine verschiedenen Verkündigungsdarstellungen im Laufe seiner Karriere zeigen. Die byzantinisch inspirierte Tradition, die von goldenen Kostbarkeiten und der Dominanz der Linie über das Volumen geprägt ist, verbindet sich in diesem Werk mit den venezianischen Renaissance-Neuerungen: dem bewussten Einsatz der Perspektive, der durch die Bodenfliesen und den Fluchtpunkt der Landschaft im Hintergrund hervorgehoben wird, dem erzählerischen Sinn der Darstellung, der gestischen Lebhaftigkeit der Figuren, dem typisch venezianischen grünen Tuch rechts von Maria und der Anordnung der Figuren innerhalb der Verkündigungsszene. Obwohl die warmen Farben des Gemäldes ein Übergewicht des byzantinischen Goldes im Hintergrund und in den Wolken aufweisen, wo, wie in der Ikonographie der Verkündigung in dieser Schule üblich, die Figur des Gottvaters, des Heiligen Geistes und des Jesuskindes eine absteigende Diagonale zum Antlitz der Jungfrau bilden, bemerken wir auch ihre Materie, ein Erbe des venezianischen Tonalismus, der die Konturen neu zeichnet, die nicht mehr so linear sind wie in der orientalischen Tradition und die insbesondere den Gewändern Volumen verleihen. Wir sehen also ein Nebeneinander der beiden Traditionen, sowohl in chromatischer als auch in räumlicher Hinsicht, wo sich Perspektive und Zweidimensionalität zwischen dem sich in der Ferne verlierenden Hintergrund und den im Vordergrund komprimierten Figuren abwechseln, aber auch in der Ausdruckskraft, mit dem Versuch, die ikonische Heiligkeit der sakralen Figuren mit einer stärker ausgeprägten und natürlicheren Charakterisierung der Posen und Gesichter zu vereinen.  Übersetzt