Apertura ricerca...
Exclusive

Ansicht von Venedig mit der Mündung des Cannaregio, Francesco Tironi (Venedig, ca. 1745 - 1797)

Codice: 450094
9.500
Aggiungi ai preferiti
Autor: Francesco Tironi (Venezia, circa 1745 - 1797)
Epoche: 18. Jh.
Kategorie: Venedig
Aussteller
Antichità Castelbarco
Alle Artikel des Händlers anzeigen
Viale Giuseppe Canella, 18, Riva del Garda (TN (Trento)), Italien
+39 0464 973235
+39 333 2679466
http://WWW.ANTICHITACASTELBARCO.IT
Ansicht von Venedig mit der Mündung des Cannaregio, Francesco Tironi (Venedig, ca. 1745 - 1797)  Übersetzt
Beschreibung:
Francesco Tironi (Venedig, ca. 1745 - 1797) Ansicht von Venedig mit der Mündung des Cannaregio Öl auf Leinwand 59 x 75 cm. - mit Rahmen 72 x 88 cm. Das Werk wird von einem beschreibenden Blatt von Prof. E. Negro begleitet. Die Leinwand, die grob auf die 1780er Jahre datiert werden kann, ist dem venezianischen Vedutenmaler Francesco Tironi (Venedig, 1745-1797) zuzuschreiben und demonstriert die Ausdruckskraft des Künstlers in der reifen Phase seiner Tätigkeit. Es handelt sich um eine Vedute von Venedig, die einen Ausschnitt mit einigen Palästen, zwei Kirchen und ebenso vielen Glockentürmen an der Mündung des Cannaregio-Kanals festhält: Auf der Leinwand ist somit eine malerische Ecke der Lagune dargestellt, bevölkert von einer Gondel und Booten, die in diesem Abschnitt des bekannten städtischen Wasserlaufs navigieren oder vor Anker liegen, belebt von zahlreichen Figuren von Händlern, Seeleuten und einfachen Leuten. Sowohl die architektonischen Strukturen der Gebäude als auch die leicht gekräuselten Wellen der Lagune wurden im Vergleich zur tatsächlichen Realität mit summarischer Nüchternheit wiedergegeben. Darüber hinaus ist die Vedutenkomposition vor einem Hintergrund aus einem weiten Himmel mit weißen Wolken angemessen arrangiert. Im 18. Jahrhundert erlebte Venedig eine zweite „goldene Ära“ im künstlerischen und kulturellen Bereich. Die venezianische Vedute wurde zu einem sehr erfolgreichen Malereigenre, um die Bedürfnisse von Patrizierfamilien, Adeligen, insbesondere englischen und deutschen, aber auch französischen, die die Stadt während ihrer „Voyage d'Italie“ (Venedig, Florenz, Rom, Neapel) besuchten, sowie von denen zu befriedigen, die, obwohl sie Venedig nie besucht hatten, ihre Residenzen mit Veduten der Serenissima schmücken wollten. Neben Antonio Canal „il Canaletto“ (1697-1768), dem Glanzlicht der Vedutenmalerei, machten zahlreiche Künstler, die in der Lagunenstadt tätig waren, diese malerische Periode außergewöhnlich. Zu den erwähnenswerten gehören Luca Carvelarijs, die Guardi, Francesco und sein Sohn Giacomo, Michele Marieschi und eben Francesco Tironi, dem das vorliegende Gemälde zugeschrieben werden sollte. Unser Verweis wird durch den Vergleich mit gesicherten Werken des Malers untermauert, aufgrund der analogen Art der Szenenkomposition, der gemeinsamen Tendenz in der Darstellung der Perspektive, der Sorgfalt in den Details der präzise gezeichneten Architekturen, des ausgeprägten Spiels von Licht und Schatten und der Art der zahlreichen Figuren im canalettesken Stil, die die Szene auf dem Platz beleben. Tironi zeichnet sich durch einen recht eklektischen Geschmack aus, der auf originelle Weise Elemente von Canaletto oder Marieschi (für die Art der „Macchiette“ und die kompositorische Anlage der Veduten) mit deutlichen Guardi-Einflüssen (für die synthetische Wiedergabe der architektonischen Elemente, die fließend definiert sind) verschmilzt. Hinsichtlich unserer Veduta von Venedig an der Mündung des Cannaregio gibt es zahlreiche Analogien mit anderen kompositorischen Versuchen Tironis, so dass für die Bestätigung des vorgeschlagenen Werks ein Vergleich mit einigen Zeichnungen des venezianischen Meisters (z. B. die Veduta der Insel Mazzorbo und die der Inseln Murano, S. Michele und S. Cristoforo, beide in New York in der Sammlung Robert Lehman) sowie mit den Gemälden, die die Veduta des Canal Grande mit der Rialtobrücke (Ajaccio, Muséee Fesch), die Veduta am Fluss Brenta (Genua, Cambi Casa d'Aste, 16. Dezember 2021, Nr. 211) und das Pendant mit den Veduten des Markusplatzes und der Insel S. Giorgio (Genua, Wannenes, 5. März 2020, Nr. 773) darstellen, ausreicht. Diese Arbeiten weisen nämlich offensichtliche stilistische Analogien und ähnliche perspektivische Erfindungen auf, die auch in unserer Szene zu finden sind, d. h. eine besondere Wiederbelebung der Vedutenmalerei des frühen 18. Jahrhunderts, die auf die Überwindung und Vereinfachung der letzten barocken Schlacken ausgerichtet war, und eine klare Ausrichtung auf ruhigere figurative Lösungen, inspiriert von echt venezianischen Modellen in der Architekturzeichnung: Merkmale, die sich in den lohnenden Werken von Francesco Tironi wiederfinden. Die Vedute ist in ausgezeichnetem Erhaltungszustand, neu auf Keilrahmen gespannt und mit einem schönen antiken vergoldeten und lackierten Rahmen versehen. WEITERE INFORMATIONEN: Das Werk wird mit Echtheitszertifikat und beschreibendem ikonografischem Blatt verkauft. Wir kümmern uns um den Transport der erworbenen Werke, sowohl für Italien als auch für das Ausland, durch professionelle und versicherte Spediteure. Das Gemälde kann auch in der Galerie in Riva del Garda besichtigt werden, wir freuen uns, Sie zur Besichtigung unserer Sammlung begrüßen zu dürfen. Kontaktieren Sie uns unverbindlich für weitere Informationen. Folgen Sie uns auch auf: INSTAGRAM https://www.instagram.com/galleriacastelbarco/?hl=it FACEBOOK https://www.facebook.com/galleriacastelbarco/  Übersetzt