Kippel und Bietschhorn
Öl auf Leinwand mit Spachteltechnik, das Kippel und den Bietschhorn zeigt, ein Werk von Humbert Heusser, mit alpiner Architektur und Landschaft des Lötschentals.
Technische Informationen:
Epoche: ca. 1920
Herkunft: Schweiz
Autor: Humbert Heusser
Technik: Öl auf Leinwand, Spachteltechnik
Maße des Werks: 38 cm x 46 cm
Maße mit Rahmen: 52 cm x 60 cm
Beschreibung:
Öl auf Leinwand, das mit Spachteltechnik von Humbert Heusser gemalt wurde und eine Ansicht des Dorfes Kippel im Lötschental zeigt. Die Komposition wird durch einen architektonischen Rahmen im Vordergrund gebildet, der aus Holzkonstruktionen und gepflasterten Flächen besteht, die den visuellen Eingang zum bewohnten Kern abgrenzen.
Dichte und überlagerte Spachtelstriche definieren die Oberflächen der Holzhäuser, der Schindeldächer und der Mauerelemente. In der Mitte erheben sich die Dächer der Wohnhäuser und der spitze Kirchturm der Kirche, die auf progressiven Ebenen angeordnet sind und in das Tal führen. Auf der rechten Seite befinden sich Vasen mit roten Blumen, die mit schnellen und kompakten Strichen wiedergegeben sind und eine chromatische Variation zur Farbpalette aus Grau-, Braun- und Grüntönen bilden, die für das Dorf verwendet wird.
Der Hintergrund wird vom Massiv des Bietschhorns dominiert, das mit helleren und diagonaleren Spachtelstrichen dargestellt wird, die die Schneeflächen und die Schichtung des Berges andeuten. Die Unterschrift befindet sich unten rechts.
Humbert Heusser
Humbert Heusser (tätig in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) ist ein Schweizer Maler, der für seine Landschaften und Ansichten von Walliser Dörfern bekannt ist. Seine Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf das Lötschental, insbesondere auf Orte wie Kippel, Wiler und die umliegenden Berge, darunter das Bietschhorn und die Gipfel des Berner Gebirges.
Seine Tätigkeit ist hauptsächlich durch Werke in Privatsammlungen, regionale Auktionskataloge und auf alpine Malerei des 20. Jahrhunderts spezialisierte Galerien dokumentiert. Heusser verwendet häufig die Spachteltechnik mit dichten und geschichteten Pasten, um Holzoberflächen, Schindeldächer und Gebirgslandschaften darzustellen. Die Farbpalette umfasst Braun-, Grau- und Grüntöne mit lebendigeren Farbakzenten für pflanzliche oder architektonische Elemente.
Seine visuelle Sprache ist dem Schweizer alpinen Realismus zuzuordnen, der sich durch direkte Beobachtung und eine Raumkonstruktion auszeichnet, die auf aufeinanderfolgenden Ebenen basiert und zum Gebirgshintergrund führt. Heussers Werke zeigen eine Vorliebe für alltägliche Dorfansichten, traditionelle Holzarchitektur und die Darstellung der alpinen Morphologie.