Apertura ricerca...
Exclusive

Judith mit dem Kopf des Holofernes. Lombardischer Raum/Kreis um Romanino, Ende 16./Anfang 17. Jh.

Codice: 449002
Aggiungi ai preferiti
Epoche: 17. Jh.
Kategorie: religiöse
Aussteller
Ghidotti Luigi di Ghidotti Guido
Alle Artikel des Händlers anzeigen
Via Matteotti 33, Chiari (BS (Brescia)), Italien
+393311732593
+393311732593
http://www.guidoghidottidipintiantichi.it
Judith mit dem Kopf des Holofernes. Lombardischer Raum/Kreis um Romanino, Ende 16./Anfang 17. Jh.  Übersetzt
Beschreibung:
"Judith mit dem Kopf des Holofernes" Lombardischer Raum/Kreis um Romanino, Ende 16./Anfang 17. Jh. Öl auf Leinwand, übermalt Neuer Rahmen 116x98 cm Leinwand 83,5x102 cm Das Werk stellt die biblische Episode von Judith dar, der Heldin des Alten Testaments, unmittelbar nach der Enthauptung des assyrischen Generals Holofernes. Die Protagonistin, im Zentrum der Komposition, hält eine Schale mit dem abgetrennten Kopf des Feindes. Ihr Gesicht, dem Betrachter zugewandt, zeichnet sich durch einen intensiven und nachdenklichen Ausdruck aus, fernab jeder feierlichen Betonung. Zu ihrer Rechten erscheint eine ältere weibliche Figur, die als Abra, die Magd, identifizierbar ist, eine traditionelle Präsenz in der biblischen Erzählung. Im Hintergrund, im Schatten verborgen, ist eine sekundäre männliche Figur sichtbar, die zur räumlichen Tiefe und zur gedämpften und unruhigen Atmosphäre der Szene beiträgt. Das Werk zeichnet sich durch die starke psychologische Spannung der Charaktere aus, bei denen realistische Gesichter hervortreten, manchmal gezeichnet und weit von idealisierter Schönheit entfernt, mit der Verwendung eines dichten und unregelmäßigen Lichts, das mit Schatten kombiniert wird. Diese Elemente deuten auf eine härtere, erdverbundenere und dramatischere Malersprache hin, die dem lombardischen Naturalismus zuzuordnen ist. Judith wird nicht als triumphierende Heldin dargestellt, sondern als moralisch bewusste Figur, die von der Last der gerade vollzogenen Tat belastet wird. Die Abwesenheit theatralischer Gesten und der nachdenkliche Ausdruck der Protagonistin verwandeln die Szene in eine Reflexion über Verantwortung, notwendige Gewalt und individuelles Opfer. Die intensive psychologische Charakterisierung, die realistische Wiedergabe der Gesichter und die Behandlung von Licht und Malmaterial legen eine engere Nähe zur Sprache von Girolamo Romanino oder seines Kreises nahe. Daher wird eine Zuschreibung an einen lombardischen Maler nahe Girolamo Romano oder seinen Anhänger vorgeschlagen, der zwischen Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts tätig war.  Übersetzt