Maße: Höhe 109,5 cm; Länge 85,3 cm
Materialien: Öl auf Eichenholz
Ein wertvolles Gemälde, ausgeführt in Öl auf Eichenholz, einer für die nordische Tradition typischen Trägerplatte, das die Ikonographie der gekrönten Jungfrau mit dem Jesuskind auf dem Arm darstellt.
Die Komposition, von feierlicher hierarchischer Anlage, zeigt die zentrale Figur der Madonna, überragt von der Taube des Heiligen Geistes, einem Symbol göttlicher Gnade. Zu beiden Seiten tragen zwei reich gekleidete und gekrönte Engel andächtig die Zipfel des dunklen Mantels der Jungfrau, der sich öffnet, um eine dunkelrot gefaltete, fein drapiertes Gewand freizugeben. Der Hintergrund wird von einer Glorie von Cherubinen zwischen Wolken in Pastelltönen belebt, die der Szene tiefe Spiritualität verleihen.
Das Werk ist vollständig der flämischen Schule zuzuordnen, die sich durch akribische Detailgenauigkeit auszeichnet, wie die goldenen Borten der Gewänder und die Darstellung der Gesichter, die spätmittelalterlichen Mystizismus mit der plastischen Festigkeit des europäischen Barock verschmelzen.
Das Gemälde wird chronologisch in das 17. Jahrhundert datiert und zeugt von der Persistenz und Entwicklung der devotionalen Modelle der Niederlande während des 17. Jahrhunderts.
Das Werk weist beträchtliche Abmessungen auf, mit einer Höhe von 109,5 cm und einer Länge von 85,3 cm, und ist in einen verzierten Rahmen eingefasst, der seine visuelle Wirkung unterstreicht.
Der Erhaltungszustand ist für das Alter angemessen; die Eichenholztafel gewährleistet eine strukturelle Stabilität, wie sie für hochwertige Manufakte der Periode typisch ist.