Piemontesisches Nussbaumholz-Buffet
Antikes piemontesisches Nussbaumholzmöbel, Ausdruck von Tischlerkunst aus dem späten 17. Jahrhundert, mit robuster Konstruktion, ausgewogenen Proportionen und handwerklichen Details, die die Entwicklung antiker subalpiner Möbel erzählen.
Technische Informationen:
Epoche: zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts
Herkunft: Piemont
Holzart: Nussbaumholz
Höhe: 112 cm
Breite: 134 cm
Tiefe: 57 cm
Beschreibung:
Piemontesisches Buffet aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, ein solides und kompaktes Möbelstück, gefertigt aus Nussbaumholz mit einem warmen, leicht bernsteinfarbenen Finish, typisch für die subalpine Produktion der Zeit. Die zweitürige Struktur zeichnet sich durch klare Linien aus, die einen immer noch vollständig barocken Geschmack widerspiegeln, der auf Funktionalität und dezente Dekoration ausgerichtet ist.
Die Front wird von zwei großen geschnitzten Paneelen dominiert, die jeweils mit einem strahlenförmigen Sternmotiv verziert sind, das mit tiefen Rillen graviert ist und einen ausgeprägten plastischen Effekt erzeugt.
Der Rahmen der Türen wird von schlichten, geometrischen Bändern gegliedert, während die Seiten glatte Paneele mit Einfassungen aus Leisten aufweisen. Die Sockelleiste, voll und leicht vorspringend, ruht auf Konsolenfüßen mit kleinen historischen Profilierungen.
Rückseite und Innenseite weisen handgeschmiedete Beschläge auf – Scharniere und Schlösser mit sichtbar vernieteten Nageln. Die obere Platte, ein einzelnes breites Brett, zeigt die natürliche Patina der Zeit.
Durchgeführte Arbeiten an allen unseren Möbeln:
– Strukturelle Restaurierung: Wiederherstellung fehlender Kleinteile, Schließung von Rissen am Rückenteil, Konsolidierung beschädigter Bereiche, Überprüfung und Reparatur der Beschläge.
– Sorgfältige Holzwurmbekämpfung.
– Reinigung und Desinfektion des Innenraums.
– Außenoberfläche mit natürlichem Bienenwachs.
– Innenoberfläche mit Schellack, einem natürlichen alkoholbasierten Lack.
Personalisierungen:
Auf Anfrage können folgende Leistungen vereinbart werden:
– Der gewünschte Restaurierungsgrad;
– Anpassung des Innenraums (Hinzufügen von Kleiderstangen, Einlegeböden, Trennwänden usw.).