Pietro Longhi (Venedig, 1701 - 1785)
Die Beichte
Öl auf Leinwand, 54,5 x 44,5 cm
mit Rahmen 67 x 59 cm
Das vorliegende Gemälde zeigt ein Motiv, Die Beichte, das Pietro Longhi in mehreren Varianten aufgegriffen hat. Dieses spezielle Modell bezieht sich auf ein Werk von Longhi in der Galleria Querini Stampalia in Venedig, von dem Marco Alvise einen Stich anfertigte, der im Luigi Bailo Museum in Treviso aufbewahrt wird. Bei genauer Betrachtung ist jedoch festzustellen, dass der Stich leichte Unterschiede zum Werk in der Stampalia aufweist; Unterschiede, die zu Analogien werden, wenn sie auf das hier analysierte Werk bezogen werden. Beachten Sie zu diesem Zweck neben der Anwesenheit des Hundes auch die geschlossenen Augen anstelle der offenen Augen der weiblichen Figur in der Mitte und das Symbol oben rechts anstelle der Uhr.
Longhi widmete sich mehrfach dem Thema der Sakramente und der Beichte selbst. Ein weiteres ähnliches Werk ist in den Uffizien in Florenz ausgestellt.
Der venezianische Maler Pietro Longhi, mit bürgerlichem Namen Pietro Antonio Falca, wurde 1701 in Venedig geboren. Seine erste Ausbildung erhielt er in der Werkstatt seines Vaters, eines Silberschmieds. Schon als Kind zeigte Pietro eine große Neigung zur Kunst, und sein Vater ermutigte ihn zur Zeichentechnik. Er lernte den berühmten Maler Antonio Balestra kennen, mit dem er zusammenarbeitete und die Kunst der Malerei erlernte. Um 1734 herum verlässt Longhis Werk für eine gewisse Zeit die religiöse Malerei und widmet sich der Genremalerei. Longhi zog auch nach Bologna, wo er die Malerei von Gambarini kennenlernte, einem raffinierten Maler von Genreszenen. Nach seiner Rückkehr nach Venedig widmete er sich der Malerei von Alltagsszenen des venezianischen Bürgertums, wobei er dem Stil von Nicolas Lancret folgte, wenn auch auf ironischere Weise. Seine Gemälde können eine detaillierte Dokumentation des venezianischen Lebens liefern und das Interesse des Künstlers am gesellschaftlichen Leben der damaligen Zeit zum Ausdruck bringen. In der ersten Hälfte der fünfziger Jahre widmete er sich der Darstellung von „carriere“, d. h. Szenen aus realen und alltäglichen volkstümlichen und bürgerlichen Aktivitäten. Um die sechziger Jahre herum werden seine Farbtöne bräunlich mit wenig gepflegten perspektivischen Linien, die dem Stil Rembrandts sehr nahe kommen.
1763 wird Pietro Longhi Direktor der Accademia Pisani del Disegno e dell'intaglio und widmet sich mit Hilfe seines Sohnes Alessandro der Porträtmalerei.
Der große venezianische Komödiendichter Carlo Goldoni (1707-1793) lobt Longhis Engagement für die Darstellung der Manien der zeitgenössischen Gesellschaft. In der Tat ist Longhis Werk, das voller Humor und Ironie ist, ein wenig wie die Komödien von Goldoni. Der Künstler wird auch in Carlo Goldonis Werk „Le commedie“ erwähnt. Ihre Tätigkeit verläuft parallel auf den beiden unterschiedlichen künstlerischen Feldern des Theaters und der Kunst.
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