COD 01143
Großes flämisches Gemälde aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Öl auf Leinwand, das eine berühmte Episode aus Ovids Metamorphosen darstellt. Jupiter und Merkur, als Wanderer verkleidet, werden von allen Bewohnern einer Gegend abgewiesen, bis auf ein älteres Bauernpaar, Philemon und Baucis. Da geschieht ein Wunder: Der Wein geht nicht aus, und der Tisch scheint sich zu erneuern. Am Fuße des Tisches erscheint die Gans, das einzige Tier des Paares, das die Alten ihnen dennoch opfern wollen.
Doch das Tier, das bei den Göttern Zuflucht sucht, offenbart unabsichtlich seine göttliche Natur. In diesem Moment zeigen sich Jupiter und Merkur: Ihr Zuhause wird vor der Zerstörung des Dorfes bewahrt, und die Alten können für immer vereint bleiben, schließlich verwandelt in zwei ineinander verschlungene Bäume, ein Symbol der Liebe und ewigen Treue. Die Komposition erinnert deutlich an ein berühmtes Vorbild von Jacob Jordaens (1593–1678), einem flämischen Meister und einem der bedeutendsten Vertreter der narrativen Malerei des 17. Jahrhunderts.
Ein Gemälde von bemerkenswerter malerischer Qualität, reich an feinen Details und geprägt von einer lebendigen Farbpalette. Besonders hervorzuheben sind das Stillleben auf dem gedeckten Tisch und die Hauttöne mit ihren kräftigen, fleischigen Körpern, typisch für den nordischen Geschmack. Dieses große und seltene Gemälde eignet sich ideal für einen repräsentativen Empfangsraum oder eine Hotellobby.
Perfekt für Liebhaber der klassischen Mythologie oder für alle, die ein eindrucksvolles Werk suchen, das die Blicke auf sich zieht. Das Gemälde wurde bereits restauriert – inklusive Doublierung, Austausch des Keilrahmens und Ausbesserung kleinerer Farbflächen – und befindet sich in einem insgesamt guten Zustand.