COD 01120
Antikes italienisches Gemälde aus dem 18. Jahrhundert. Öl auf Leinwand, erster Leinwand, Malerei zeigt eine ländliche Genreszene in einer idealisierten Landschaft. Im Mittelpunkt der Komposition steht die große Wassermühle am Flussufer. Im Vordergrund beleben mehrere Figuren die Szene: Zwei Frauen und ein Mann in bäuerlicher Tracht nähern sich einem Fischhändler.
Am Flussufer ist ein Fischer zu sehen, während sich auf der Brücke Wanderer und Reiter zum Überqueren bereitmachen. Die Komposition wirkt ausgewogen und luftig. Sie ist diagonal angelegt, wodurch der Blick auf die offene Landschaft im Hintergrund gelenkt wird, wo ein befestigtes Dorf zu erkennen ist. Der Himmel nimmt einen bedeutenden Teil der Leinwand ein, und dank der Luftperspektive gewinnt die Szene an überraschender Tiefe. Die Farbpalette ist klar und harmonisch mit sanften Grüntönen, warmen Ockerfarben und milchigen Blautönen. Das diffuse Licht erzeugt eine heitere Atmosphäre.
Ein Gemälde von bemerkenswerter malerischer Qualität, das sich durch seine detailgetreue Wiedergabe naturalistischer Gegebenheiten und die Charakterisierung der Figuren auszeichnet. Der Künstler dieses Werkes zählt zu den Malern, die Mitte des 18. Jahrhunderts im Piemont tätig waren. Insbesondere im Raum Turin entwickelte sich ein Landschaftsmalstil, der stark von flämischen Vorbildern beeinflusst war, jedoch durch eine ruhigere, geordnetere und bürgerlichere Sensibilität geprägt war.
Ein Gemälde, das sich ideal für klassische wie moderne Umgebungen eignet und jedem Raum Tiefe und Eleganz verleiht. Der geschnitzte und vergoldete Rahmen aus dem 20. Jahrhundert ist prachtvoll verziert und weist einige altersbedingte Gebrauchsspuren auf. Das Gemälde wurde bereits restauriert, der Keilrahmen ersetzt und kleinere Farbausbesserungen vorgenommen, befindet sich aber insgesamt in einem guten Zustand. Innenmaße: H 114 x B 90,5 cm.