Lombardischer Maler tätig im 17. Jahrhundert
Jesuskind
Öl auf Leinwand (70 x 82 cm, im antiken Rahmen 78 x 91 cm)
Die vollständigen Details des vorliegenden Gemäldes finden Sie unter folgendem - Link -
Dieses Gemälde zeigt ein ungewöhnliches und dennoch angenehmes ikonografisches Thema, das gelegentlich von der christlichen Tradition verwendet wird, hier jedoch nach einer besonderen Ikonografie dargestellt wird, die das göttliche Kind auf einem weißen Tuch in einer kleinen und niedrigen Strohkrippe liegend darstellt. Die heilige Szene spielt in einer Art kindlicher Alkoven, von der aus sich ein natürlicher Blick auf den Hintergrund mit weißen Laken und Kissen öffnet.
Jesus ist wach und blickt direkt auf den Betrachter, nicht schlafend wie in den meisten dieser Art von Werk, und in einer heiteren und lebhaften Haltung, mit der Unbeschwertheit eines jeden Neugeborenen, und vor allem ist die Szene frei von den üblichen Attributen der Passion oder anderen Bezügen, die seine zukünftige Opferbereitschaft hervorrufen könnten.
Es handelt sich daher um ein heiliges Gemälde, das aufgrund seiner wahrscheinlichen Bestimmung als glückverheißendes Geschenk zur Geburt nicht von übermäßiger Religiosität umgeben ist.
In der Nähe des Kleinen befindet sich ein Schriftband mit der biblischen Inschrift „Deliciae meae esse cum filiis hominum“ (Spr. VIII, 31). Diese Botschaft findet ihre Grundlage in der Aufforderung an jeden Menschen, von frühester Jugend an tugendhaft zu sein, mit der Begründung der großen Liebe, die Gott dem Menschen entgegenbringt, insbesondere seit er ein Kind ist. Daher die Bedeutung der Redewendung Deliciae meae esse cum filiis hominum, also „ich habe meine Freuden unter die Menschenkinder gelegt'', weil sie unschuldig und rein sind und daher noch nicht der Beute der Sünde anheimgefallen sind.
Besonders bemerkenswert sind sein zartes Inkarnat und die Sorgfalt, mit der die Gesichtszüge definiert wurden, so realistisch, dass wir daher davon ausgehen könnten, dass es sich um ein echtes Porträt handelt.
Die zart natürliche Interpretation offenbart eine Darstellung, die von einem Künstler gemalt wurde, der im vollen 17. Jahrhundert tätig war: Genauer gesagt können wir die Ausführung einem italienischen (oder flämischen) Maler zuschreiben, der in der Lombardei tätig war (man vergleiche einige Maternità von Giulio Cesare Procaccini, von denen sich unser Autor notwendigerweise für die Darstellung des Kindes inspiriert haben muss).
Das Werk ist in gutem Zustand und wird mit einem schönen Holzrahmen geliefert.
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
Das Gemälde wird mit Echtheitszertifikat und beschreibender ikonografischer Karte verkauft.
Wir kümmern uns um den Transport der gekauften Werke und organisieren ihn, sowohl für Italien als auch für das Ausland, durch professionelle und versicherte Spediteure.
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