Große, belebte Gebirgslandschaft mit Architektur aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der Autor war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Venetien tätig. Alpenlandschaft mit Bach, Brücke, Wasserfall, Dorf in der Ferne und Wanderern, Öl auf Leinwand in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts.
Das fragliche Gemälde hat eine starke landschaftliche Wirkung, da im Zentrum die helle Perspektive einer befestigten Stadt steht, deren seitliche Kulissen aus zwei Bergen mit dichter und dunkler Waldbedeckung bestehen, in denen sich Pfade, Figuren und Wasserläufe schlängeln. Insbesondere auf der linken Seite (in Bezug auf den Betrachter) windet sich ein Pfad, der an einem Bach entlangführt, der in einen Wasserfall mündet, auf dem eine Karawane von Fußgängern und Reitern in beide Richtungen unterwegs ist: Wenn man den Hang hinaufblickt, sieht man eine Kirche und in der Nähe des Gipfels ein Dorf, das von Nadelbäumen eingerahmt wird.
Der lebhaften und üppigen linken Seite steht die rechte Seite gegenüber, die eine spärlichere Vegetation mit einem gelblicheren Farbton aufweist und in der tote Pflanzen und trockene Äste hervorstechen; die Synthese dieser Waldlandschaft scheint der große Stamm in zentraler Position zu sein, der einen toten Baum darstellt, als Mahnung an die Vergänglichkeit von allem.
Das Gemälde wurde doublé und weist Ausbesserungen im Bereich der horizontalen Naht auf. Es misst 178 x 253 cm.
Zeitraum: 1700
Höhe: 178 cm
Breite: 253 cm
Tiefe: 4 cm
Art. A874