COD 01091
Ein großes Gemälde aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Ölgemälde auf Leinwand zeigt eine prächtige italienische Landschaft im arkadischen Stil, eine pastorale Szene inmitten der römischen Landschaft. Es weist Merkmale auf, die typisch für ein Genre sind, das sich großer internationaler Beliebtheit erfreute und in der Romantik eine neue Blütezeit erlebte. Naturalistische Präzision verbindet sich mit einer sentimentalen Wertschätzung des Landlebens – eine Sichtweise, die über den bloßen Realismus hinausgeht und eine ideale Welt evoziert.
Das Gemälde wird Johan Matiaz Wuerzer (1760–1838) zugeschrieben, einem deutschen Meister, der für seine lebendigen Tierdarstellungen berühmt ist. (Dem Gemälde liegt derzeit kein Gutachten vor, kann aber gegen Aufpreis angefordert werden.) Rinder, Pferde, Ziegen und Schafe sind mit außergewöhnlichem Naturalismus und Leuchtkraft in einer klassischen Landschaft dargestellt, die von antiken Ruinen und sanftem Licht geprägt ist.
Die beinahe wissenschaftliche Detailgenauigkeit ist bemerkenswert, insbesondere das Fell der Tiere mit seinen exzellenten Lichtern und Tonwertübergängen. Dieses Kunstwerk mit starker dekorativer Wirkung eignet sich ideal für repräsentative Räume, ob klassisch oder modern, und spricht anspruchsvolle Sammler an, die ein raffiniertes Gemälde suchen. Der spektakuläre Rahmen aus geschnitztem und vergoldetem Holz aus dem 20. Jahrhundert weist altersbedingte Gebrauchsspuren auf. Das Werk wurde bereits restauriert, inklusive Doublierung, Austausch des Keilrahmens und stellenweiser Farbauffrischung. Insgesamt befindet es sich in gutem Zustand. Innenmaße: H 81 x B 115 cm.