Flämische Schule im Stil von Isack van Ostade. Mitteleuropäischer Maler des späten 17. Jahrhunderts. Basierend auf der visuellen stilistisch-formalen Untersuchung der Patina, der verwendeten Pigmente und der Bautechnik der Leinwand kann dieses Ölgemälde auf Leinwand vernünftigerweise auf das späte 17. oder frühe 18. Jahrhundert datiert werden. Der Rahmen, der später ergänzt wurde und eine angenehme Originalpatina aufweist, ist möglicherweise zeitgenössisch oder wurde zumindest innerhalb der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angefertigt und mit Meccagold vergoldet. In der Vergangenheit wurden minimale und begrenzte konservatorische Restaurierungen an der Leinwand vorgenommen. Die von Isack van Ostade erdachten Winterlandschaften, von denen sich der fähige Maler dieses Gemäldes inspirieren ließ, weisen spezifische und autonome Merkmale auf, mit der Anwesenheit von rustikalen Gebäuden, Tavernen oder landwirtschaftlichen Gebäuden; ein warmes, diagonales Licht mit eher monochromen Tönen, die vom Stil von Jakob Van Ruisdael geerbt wurden, und gefrorenes Wasser mit einem Wald im Hintergrund, der sich auf der linken Seite entwickelt. Maße: 64 x 51 cm, die Leinwand allein misst 51 x 40 cm.