' --- FINE AIO SEO: Schema.org Product ---
Apertura ricerca...
Exclusive

Spätes 17. Jahrhundert, venezianische Schule, Allegorie

Codice: 430003
4.800
Aggiungi ai preferiti
Epoche: 17. Jh.
Kategorie: Allegorie
Aussteller
Ars Antiqua SRL
Alle Artikel des Händlers anzeigen
Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Spätes 17. Jahrhundert, venezianische Schule, Allegorie  Übersetzt
Beschreibung:
Spätes 17. Jahrhundert, venezianische Schule Allegorie Öl auf Leinwand, 107 x 148 cm Diese plastische Gruppe von drei Figuren scheint eine Darstellung der Allegorie der Nächstenliebe zu sein, der wichtigsten der theologischen Tugenden. Sowohl das Sujet als auch die Komposition mit der jungen und blühenden weiblichen Figur, umgeben von Kindern, von denen eines seinen Kopf in der Nähe ihrer Brust hat (als wäre es nach dem Stillen eingeschlafen), lassen auf diese Identifizierung schließen, auch wenn die Figur des kleinen, abgewandten Kindes rätselhaft ist. Die ikonografische Lösung entspricht der typischen Darstellung der Nächstenliebe in der Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts. Sie leitet sich von der "Iconologia" von Cesare Ripa ab, die ein rotes Gewand für die Frau und drei an sie geschmiegte Kinder vorschreibt, von denen eines an ihrer Brust hängt. Das Gemälde ist der venezianischen Malerei des späten 17. Jahrhunderts zuzuordnen, insbesondere dem Stil der so genannten "Pittura Tenebrosa". Diese entstand in Venedig unter dem Einfluss des Neapolitaners Luca Giordano und des Genuesen Giovanni Battista Langetti. Die Linie der genannten "Tenebrosi" war eine Art Neuinterpretation des Caravaggismus mit noch größerer dramatischer Kraft. Die "Tenebrosi" betonten die heftigen Kontraste zwischen Licht und Schatten und verschärften das formale Helldunkel durch den typisch venezianischen Kolorismus und die neue Vorliebe für dunklere, rauere und wildere Themen. Die Kultur der "Tenebrosi" beeinflusste Maler wie Bellucci und Sebastiano Ricci, aber auch Pietro Negri, Johann Carl Loth und viele andere. Vergleiche hierzu die "Wettkampf zwischen Apollo und Marsyas (Pan)" der Gemäldegalerie in Belrino, "Venus und Mars" im Castello del Buonconsiglio in Trient und "Flora und Heilige Familie" der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen des aus Deutschland stammenden Malers Johann Carl Loth, auch Carlotto genannt (München, 1632 – Venedig, 6. Oktober 1698), dessen künstlerische Tätigkeit hauptsächlich in Venedig stattfand. In der Lagunenstadt eröffnete Loth eine Werkstatt, die für die zahlreichen deutschen Künstler, die sich dort im Stil der venezianischen "Tenebrosi" ausbildeten, von großer Bedeutung war. Weitere Bezüge finden sich in Gemälden wie "Nero betrachtet die Leiche der Agrippina", 1670-79, Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister von Pietro Negri (1628 – 1679) oder in der "Allegorie der reinen Liebe" von Antonio Zanchi (1632- 1722), ebenfalls Maler, die die Tradition der venezianischen Malerei, die aus Farbe besteht, mit der Sprache der "Tenebrosi", die aus Licht und Schatten besteht, verschmelzen.  Übersetzt