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Werkstatt der Patanazzi (16.-17. Jahrhundert) Tintenfass aus Urbino

Codice: 425766
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Epoche: 16. Jh.
Kategorie: Fayencen
Aussteller
AliceFineArt
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Piazza Tre Martiri, 2, Rimini (RN (Rimini)), Italien
Paolo +39 335424463 | Anna +39 3333290299
https://www.anticoantico.com/espositori/gallery.asp?idantiquario=1098&lingua=ted
Werkstatt der Patanazzi (16.-17. Jahrhundert) Tintenfass aus Urbino  Übersetzt
Beschreibung:
Werkstatt der Patanazzi (tätig im 16.-17. Jahrhundert) Tintenfass aus Urbino Maiolica, H 31,5 cm Eintrag von Carmen Ravanelli Guidotti Das Werk besteht aus einer kleinen, flachen und ovalen Basis, auf der in der Mitte eine sitzende weibliche Figur ruht, die eine Mandola zupft. Unten rechts von ihr befindet sich ein kleiner Behälter für Tinte und links von ihr die stehende Figur eines Jungen. Vollfarbig bemalt. Es handelt sich um ein fröhliches Entfliehenssujet, das sich als eine seltene Kostümstudie der Epoche darstellt: Die weibliche Figur trägt ein prächtiges Gewand von exotischem Geschmack, bestehend aus einer reich bestickten Tunika und einer markanten konischen Kopfbedeckung mit erhöhter vorderer Spitze, die mit Schleifen und Bändern verziert ist; auf der linken Seite ist ein Junge modelliert, der eine Art Turban trägt. Nicht weniger interessant ist die sorgfältige Ausführung des Stuhls, auf dem die Frau sitzt, der keine Armlehnen hat, sondern eine hohe Rückenlehne und durchbrochene untere Stützen, wie es zu dieser Zeit üblich war, insbesondere in der Einrichtung der privilegierten Klassen, wo das Sitzen auf einem Stuhl als ein Privileg galt. Die musizierende Frau hält zudem eine sehr realistische Mandola, d. h. erkennbar an dem birnenförmigen Resonanzkörper mit konvexem Boden, Spanten und Schallloch, die vermutlich von dem Arm der Frau verdeckt werden, während der Saitenhalter-Steg und das abgewinkelte Kopfstück gut erkennbar sind. Dieses Werk bereichert in seiner Gesamtheit in keramologischer Hinsicht eine Gruppe anderer zeitgenössischer Urbino-Plastiken, die in renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen vorhanden sind. Sie entstanden meist mit einem privaten Charakter, d. h. zur ausschließlichen Verwendung durch diejenigen, die sie in Auftrag gegeben oder als Geschenk erhalten hatten, immer mit praktischen Zwecken, da sie entweder für Schreibsets oder als Guttati bestimmt waren. Besonders beliebt war das Thema des Konzerts, wie verschiedene Versionen ähnlicher Plastiken bestätigen, die die Mode des späten 16. Jahrhunderts mit Figuren in exotischer Kleidung oder in Kleidung der Zeit widerspiegelten, was im Übrigen nicht nur durch die Majolika, sondern auch durch Drucke, Gemälde, Fresken usw. bestätigt wird. Um das Feld einzugrenzen, seien in der Majolika jene mit musizierendem Thema hervorgehoben, die -Orpheus der Zitherspieler, der die Tiere bezaubert" und -Konzert für Blas- und Zupfinstrumente" darstellen, aus den Sammlungen des Museums von Faenza'. Aber unter all diesen Realisierungen, die meist ohne Datum sind, ist es aus Gründen der Zuschreibung und Chronologie angebracht, sowohl auf jene des Metropolitan Museum in New York zu verweisen, die mit "1584" datiert und mit der Signatur "Vrbini Patanazzi fecit" versehen ist, als auch auf jene, die für Cesare Baronio bestimmt war, aus dem Museum von Faenza, die die "Beweinung" darstellt, deren Datierung in Bezug auf die Kardinalswahl des bedeutenden römischen Prälaten am 5. Juni 15963 steht.  Übersetzt