Apertura ricerca...
Exclusive

Nachfolger von Giuseppe Nogari (Venedig, 1699 – ebenda, 1763), Heiliger Josef mit Kind

Codice: 425409
3.600
Aggiungi ai preferiti
Epoche: 18. Jh.
Kategorie: religiöse
Aussteller
Ars Antiqua SRL
Alle Artikel des Händlers anzeigen
Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Nachfolger von Giuseppe Nogari (Venedig, 1699 – ebenda, 1763), Heiliger Josef mit Kind  Übersetzt
Beschreibung:
Nachfolger von Giuseppe Nogari (Venedig, 1699 – ebenda, 1763) Heiliger Josef mit Kind Öl auf Leinwand, 67 x 52 cm – mit Rahmen 73 x 63 cm   Heiliger Josef, der seinen Sohn liebevoll umarmt, ist eine unverzichtbare Darstellung im Werk der Porträtmaler von Heiligen und Laien. Das vorliegende Gemälde zeigt deutliche Verbindungen zu den Werken von Giuseppe Nogari (1699-1763), einem berühmten Vertreter der Rokokozeit, nicht nur aufgrund der objektiven Ähnlichkeit in der Behandlung der Oberflächen und der Modellierung der Farben, sondern auch aufgrund der kompositorischen Isolierung der beiden Porträts. Nogari war berühmt für die Anfertigung der sogenannten “Charakterköpfe”, wie zum Beispiel der schreibende Bischof, der am 8. November 2009 auf der Auktion San Marco in Venedig präsentiert wurde, und das Porträt eines Mannes mit Bart und orientalischer Kopfbedeckung (Auktion Dorotheum, 12. Oktober 2011, Wien). Die Charakterköpfe spiegelten den typisch venezianischen Geschmack der 1740er Jahre wider, der auch von Piazzetta und Tiepolo mit gelungenen Beispielen verfolgt wurde. Nogari, dessen Porträts, wie das vorliegende, in sanften Farbtönen vor dunklem Grund gemalt wurden, erhielt seinen künstlerischen Einfluss von Piazzetta. Als er unter den Schutz von Matthias von der Schulenburg geriet, schickte er mindestens vierzehn Halbfigurenporträts nach Deutschland, die heute verloren sind. Er setzte die Malerei von Köpfen im Auftrag des königlichen Hauses Savoyen und für Friedrich August II., Kurfürst von Sachsen, fort, sowie um die Aufträge des britischen Konsuls in Venedig, Joseph Smith, und seines anderen Mäzens Sigismund Streit zu erfüllen. Die tiefe Ausdruckskraft, mit der der Künstler, ein Nachfolger Nogaris, den Pinselstrich weich dosiert hat, um einen raffinierten Effekt mit Pastellfarben zu erzielen, beweist seine kalibrierte Fähigkeit, die narrativen Mittel zu nutzen, die er bereits von dem venezianischen Meister übernommen hat. In diesem Zusammenhang sei auf den Heiligen Petrus von Nogari verwiesen, der heute in der Gemäldegalerie in Dresden aufbewahrt wird und dem das vorliegende Gemälde in diesen letzten Aspekten ähnelt.  Übersetzt