Henrick Van Lint (Zuschreibung), Szene mit Figuren zwischen klassischen Antiken, Öl auf Leinwand, 17. Jahrhundert
Faszinierende Komposition der flämischen Schule, zugeschrieben dem Umfeld von Henrick Van Lint (Antwerpen 1684, Rom 1763), einem Meister, der für seine architektonischen Landschaften bekannt ist, die von kleinen Figuren bevölkert sind. Das Werk stellt eine Szene dar, die in einer Grotte zwischen Ruinen und Teilen klassischer Monumente spielt und von Personengruppen belebt wird, die verschiedenen Aktivitäten nachgehen: Dialoge, theatralische Gesten, Ruhe oder Kontemplation antiker Skulpturen.
Die imposanten klassischen Ruinen – verzierte Sarkophage, Säulen, zoomorphe Brunnen – sind mit außergewöhnlicher perspektivischer Genauigkeit und szenografischem Gespür dargestellt, wodurch eine Vorstellung des antiken Rom durch den gelehrten und fantasievollen Blick der nordischen Maler, die im 17. Jahrhundert in Italien tätig waren, hervorgerufen wird.
Die Malerei, reich an Details und bereichert durch ein warmes, goldenes Licht, das durch die Öffnungen des monumentalen Bogens dringt, vereint die narrative Eleganz des Genres "Capriccio" mit dem visuellen Erbe der Historienmalerei.
Höhe cm. 88 Breite cm. 105
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