Eduardo Rossi (Neapel 1867 – 1926), “Ballerina”, zweites Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts.
Elfenbein, patinierte Bronze, grüner Onyx, cm. 43 x 24
Signiert mit “Rossi 8260” auf der Statue.
Die Jugendstil-Statuette stellt eine Ballerina dar. Das Mädchen trägt ein kostbares Bühnenkostüm für ein Ballett: Auf dem Kopf trägt sie eine goldene Haube, die mit Knöpfen und vier emaillierten Pfauenfedern verziert ist; ein ornamentales Motiv, das an das Gefieder des Vogels erinnert, wird auch für den Saum des Kleides verwendet, das sie trägt. Rossis Meisterschaft zeigt sich, wenn man auf das Gesicht des Mädchens achtet: Sie beugt sich, hebt den Blick und lächelt dem Betrachter mit selbstgefälligem Entzücken zu.
BIOGRAPHIE
Eduardo Rossi wurde 1867 in Neapel geboren. Er schrieb sich an der Accademia di Belle Arti in Neapel ein und wurde Schüler des realistischen Bildhauers Achille d'Orsi. 1895 debütierte er auf der Ersten Internationalen Kunstausstellung in Venedig mit der Skulptur Polpenfischer; im folgenden Jahr nahm er an der Kunstausstellung in Florenz mit der Büste der Forosetta teil, die heute im Museo di Capodimonte in Neapel aufbewahrt wird. 1898 präsentierte er eine Jungfrauenbüste auf der Ausstellung "L'arte all'Esposizione" in Turin. In den folgenden Jahren war er in den Registern verschiedener italienischer Ausstellungen vertreten, bevor er 1910 an der Ausstellung in Brüssel teilnahm, wo er eine Bronzemedaille in der Kategorie Skulptur erhielt.
Informationen zu seiner Biographie sind unbekannt.