Sehr seltener Serviertisch/Anrichte mit aufklappbarer Platte aus dem Wiener Empire, um 1800 - 1810. Besondere Seltenheit nicht nur wegen der Verarbeitung, des Stils und der Herkunft, sondern auch wegen des ausgezeichneten Erhaltungszustands und der wertvollen, kompakten Abmessungen. Dieser Servierschrank ist mit hellem Nussbaumfurnier von exzellenter Qualität furniert. Er ist in den Details und im Inneren mit einer für diese Zeit und Herkunft typischen Technik in Rauchschwarz ebonisiert. Die originalen Karyatiden und Tierfüße sind geschnitzt und blattvergoldet. Die Tierfüße sind zusätzlich in einem zarten pompejanischen Grün lackiert, das zur Zeit der archäologischen Entdeckungen in Mode war, deren Echo sich in ganz Europa verbreitete. Dieses Detail zeichnet die begehrtesten und wertvollsten Möbel des Wiener Empires aus, die meist von hohem Adel in Auftrag gegeben wurden. Um die Qualität des Möbels zu würdigen, sollte man beachten, wie der damalige Meisterebenist die Nussbaumfurniere ausgewählt und zugeschnitten hat, die auf seltene Weise auf natürliche Weise Grüntöne enthalten, die perfekt auf die Lackierung der Füße abgestimmt sind. Dies geschah in Europa nur sehr selten bei Nussbäumen von besonderer Qualität, die unter besonderen Bedingungen wachsen und minimale Mengen an Chlorophyll in Stamm und Ästen einlagern. Die Maße sind sehr ansprechend: Höhe 88 cm im geschlossenen Zustand (bei geöffneter Platte in maximaler Ausdehnung misst das Möbel 137 cm maximale Höhe). Die maximale Breite beträgt 70,5 cm. Die maximale Tiefe beträgt 56,5 cm. Das untere Fach ist innen 65 cm breit und 48 cm tief. Wie beschrieben, befindet sich das Werk in musealen Bedingungen von praktisch vollständiger Unversehrtheit, in der ersten Patina, meisterhaft mit Schellack von Hand poliert nach musealem Standard. Perfekt auch für eine kleine, luxuriöse Wohnung und auch für die Integration in einen modernen Einrichtungsstil der gehobenen Klasse.
In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Neuen Kodex für Kulturgüter stellt das Verkaufsunternehmen gleichzeitig mit dem Verkauf eine detaillierte, schriftliche, fotografische Garantie für die Originalität und Herkunft der verkauften Werke aus. Die Daten, mit denen die Werke beschrieben werden und die dann in den schriftlichen Garantien enthalten sind, sind Ausdruck genauer und dokumentierter technisch-historisch-künstlerischer Untersuchungen bis hin zur Gutachterlichen Feststellung.
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