Wunderschönes Ölgemälde auf Leinwand, das eine bukolische ländliche Szene in der römischen Campagna darstellt.
Das Umfeld ist offensichtlich das der Maler, die der sogenannten Schule der Bamboccianti angehören, die sich im 17. Jahrhundert in Rom entwickelte und als Referenz und Meister Pieter van Laer hatte, der auch unter dem Pseudonym Il Bamboccio bekannt ist, aufgrund seines kindlichen Aussehens.
Dieser Schule schlossen sich flämische, niederländische und italienische Maler an, die in Rom tätig waren. Zu den Künstlern dieser Malbewegung gehören Maler wie Jan Miel, Andries Both, Karel Dujardin, Thomas Wijck, Johannes Lingelbach, Jan Asselyn, Pieter van Lint, Michiel Sweerts und Keil Eberhard sowie unter den Italienern Viviano Codazzi (1611-1672), Michelangelo Cerquozzi (1602-1660) und Filippo Giannetto (1630-1702).
Typisch für die Schule war das Darstellen von populären Szenen des Alltagslebens im päpstlichen Rom, mit besonderem Augenmerk auf jene besondere Welt, die am Rande der Gesellschaft lebt, wie Zuhälter, Diebe, Spieler und Falschspieler, Prostituierte und Bettler, und sie der klassischen Neuinterpretation der Ruinen der Römerzeit gegenüberzustellen. Die Auftraggeber kamen aus dem Adel und dem gehobenen Bürgertum, das seinen sozialen Status erhöhen wollte.
Es ist in der Tat möglich, die Ausführung der Leinwand, die wir Ihnen anbieten, genauer dem Maler Johannes Lingelbach (Frankfurt am Main, 10. Oktober 1622 – Amsterdam, November 1674) oder seinem engsten Kreis zuzuordnen. Gemeinhin als Jan bekannt, war er ein niederländischer Maler und Kupferstecher deutscher Herkunft aus dem Goldenen Zeitalter, der in Italien, Frankreich und den Niederlanden tätig war.
Ein Maler, der es liebte, Volksszenen zu malen, die in imaginäre Landschaften eingebettet sind, die von der römischen Landschaft stammen und auf Skizzen basieren, die er im Leben angefertigt hatte.
Das Gemälde zeigt im Vordergrund eine Gruppe von Bauern, die sich fröhlich inmitten zahlreicher ruhender Tiere und der Produkte ihrer Herbsternte betrinken, während andere Figuren, die hier und da auf dem weitläufigen Hof der Vorstadt verstreut sind, ihre Arbeit als Halbpächter fortsetzen. Tatsächlich zieht einer auf der rechten Seite den Karren mit Ochsen, und andere sind in der Ferne vielleicht zu einem Bankett versammelt.
Wunderschön ist die architektonische Darstellung des Weilers, der auf einem Felsen thront; während sich der linke Teil zur wimmelnden Landschaft der Landschaft Latiums öffnet.
Das Gemälde wurde kürzlich gereinigt und befindet sich in gutem Zustand.
Die Maße der Leinwand sind 110 cm x 71 cm. Der schöne Rahmen, den es hat, ist fein geschnitzt und eine Nachbildung aus dem 20. Jahrhundert.
Wir legen dem Verkauf ein Garantiezertifikat bei, das die Epoche und die Echtheit bescheinigt.