Giuseppe Zais (1709-1784)
Giuseppe Zais (Forno di Canale d’Agordo 1709-Treviso 1784)
Schriftliches Gutachten Prof. E. Martini
Leinwandmaße: 37x27cm
Rahmenmaße: 45x35cm
Er debütierte im Kreis von Marco Ricci, wo er die kräftigen Helldunkelkontraste erlernte, die seine frühen Werke charakterisierten. Den Landschaften mit Ruinen folgten dann Landschaften von idyllischem und pastoralem Ton, in einer Art und Weise, die Francesco Zuccarelli, seinem Meister in Venedig, ähnelte. Im Vergleich zu Zuccarelli ist er jedoch rustikaler und ursprünglicher, ohne jede Spur von Verspieltheit; die von ihm dargestellte Natur bleibt immer im arkadischen Bereich. Die Landschaft ist in der Tat das Genre, in dem er seine malerischen und koloristischen Fähigkeiten am besten zum Ausdruck bringt und eine große Fähigkeit in Landschaften von einer sehr zarten und leichten Farbpalette zu einer konsistenteren und robusteren Palette beweist. Er war auch ein talentierter "Schlachtmaler". Mehrere seiner Werke werden im Museo Correr in Venedig aufbewahrt.