Riccardo Pellegrini
(Mailand 1863 - Crescenzago 1934)
Mosketier
Öl auf Leinwand
cm 30 x 28 circa
RICCARDO PELLEGRINI
Geboren in Mailand am 11. März 1863, gestorben in Crescenzago am 31. März 1934.
Studierte in seiner Stadt, dann in Rom und in Neapel bei Domenico Morelli.
Reiste nach Spanien, England und Frankreich, um seine künstlerischen Kenntnisse zu vertiefen.
1912 gewann er in London den Wettbewerb des Hauses Muller für die Illustrationen des <<Gil Blas>> von Lesage.
Anschließend wurde er mit den Illustrationen für den <<Don Quijote>> beauftragt. Von da an beschäftigten ihn die wichtigsten Zeitschriften Europas als Mitarbeiter.
Er stellte selten in Italien aus, aber immer mit Erfolg.
Seine Skizze „Malia“ befindet sich im Kunstmuseum von Berlin; „La ridda“ im Museum Gofort in Stuttgart; „Il bacio di sole“ in der Galerie Goupil in Paris.
Die für den <<Gil Blas>> angefertigten Zeichnungen wurden in einem Pellegrini gewidmeten Saal im Museum von Glasgow zusammengetragen.
Auf der Ausstellung von Bottega di Poesia, die 1926 in Mailand stattfand, waren ausgestellt: „Ein Teppichmarkt in Spanien“; „Winterliche Ruhe“; „Juli-Sonne“; „Ein Augustmorgen in Toledo“; „Meer von Valencia“; „Die Brautleute“.
Weitere Werke:„Der Antiquitätenhändler“, in der Sammlung von Dott. Pietro Ruffini in Mailand; „Auf dem Markt“ (Xeres); „Sur la promenade des Anglais“; „Aufzeichnungen aus Spanien“; „Erinnerung an Sevilla“; „Erinnerung an mein Land“: „El picador“; „El primier espada“; „Ansicht von Sevilla“; „Spanische Typen“; „Ein Torero“.
Aus A. M. Comanducci Die italienischen Maler des 19. Jahrhunderts Kritisches und dokumentarisches Lexikon, Verlag Libreria Malavasi.