Die Struktur dieses wunderschönen Möbels ist sowohl elegant als auch imposant und folgt der Syntax des späten 17. Jahrhunderts. Es wird der Übergangszeit zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert zugeschrieben. Drei Schubladen auf der Vorderseite, die sich mit einer eleganten, einspringenden Kurve präsentiert, die sie vollständig unterstreicht. Ebenso elegante Geometrien und Designs der Nussbaumwurzeln, sowohl vertikal als auch im Fischgrätmuster abwechselnd. Der meisterhafte Einsatz von Nussbaumwurzelholz sowohl auf den Schubladen als auch auf der Vorderseite des Möbels erzeugt besonders raffinierte Farbeffekte. Die ebonisierten Frontverzierungen und die Intarsien in sanft geometrisch-rhomboider Form der leicht vorstehenden Oberseite deuten, wie die Herkunft des Möbels, auf das lombardisch-emilianische Gebiet hin. Die noch aus dem 17. Jahrhundert stammenden Füße brechen auf raffinierte Weise die Wölbungen der Vorderseite und der flachen Seiten.
Hohe Schule der lombardisch-emilianischen Meister-Ebenisten.
Lombardei – frühes 18. Jahrhundert (Ludwig XIV)
Maße: Breite cm. 134 Höhe cm. 92 Tiefe cm. 62
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