EMILIO GOLA
(Mailand, 22. Februar 1851 – 21. Dezember 1923)
"Porträt einer Dame"
Ölgemälde auf Leinwand, 118 x 80 cm
Unten rechts signiert.
Schöner Originalrahmen der Zeit.
Als Schüler von Sebastiano De Albertis überwand er die Unentschlossenheit zwischen Realismus und Impressionismus, zwischen Scapigliatura und Divisionismus. Um 1890 entwickelte er eine eigene Sprache, die darauf abzielte, reine malerische Emotionen auszudrücken, sowohl in der Figur als auch in Landschaften und Seestücken.
Eines seiner besten Gemälde war das Porträt der Mutter, mit dem er auf der Ausstellung in München eine Goldmedaille gewann. Er war einer der ersten, der sich mit Segantini die Ehre der Einladung zur Carnegie International Exhibition in Pittsburg teilte, wie auch bei allen anderen ausländischen Ausstellungen.
Seine Gemälde befinden sich nicht nur in der Galleria d'Arte Moderna in Mailand, sondern auch in der Galleria Nazionale in Rom, der Galleria Internazionale d'Arte in Venedig, in der Galleria degli Uffizi in Florenz, im Mesday Museum in Den Haag, im Palazzo della Edison in Mailand und in vielen Privatsammlungen.
Ausstellungen:
Gedenkausstellung Emilio Gola
Mailand 1956. Katalog Abb. 24 Seite 75
Palazzo della Permanente Via Turati Mailand