Derzeit in der Nationalgalerie des Palazzo Spinola aufbewahrt.
Die "Allegorie der Malerei", die mehrere Jahre in der Zerbone-Sammlung in Genua aufbewahrt wurde, tauchte erst 1973 wieder auf dem Antiquitätenmarkt auf, ist aber seitdem ein integraler Bestandteil des Katalogs von Bernardo Strozzi, einem der wichtigsten Künstler des frühen italienischen Seicento. Strozzi absolvierte seine erste Ausbildung in der Werkstatt des sienesischen Malers Pietro Sorri gegen Ende des 16. Jahrhunderts und begann seine Tätigkeit in Genua. Nachdem er 1598 in den Orden der Kapuzinermönche aufgenommen worden war, bat er zwischen 1609 und 1610 seine Oberen um die Erlaubnis, seinem Beruf in vollem Umfang nachzugehen, um zum Unterhalt seiner Mutter und Schwester beizutragen. In seinen ersten Werken orientiert sich Bernardo an den Vorbildern des späten Manierismus, die von seinem toskanischen Meister, aber auch von lombardischen Künstlern wie Cerano, Procaccini und Morazzone vorgeschlagen wurden. In Genua konnte er zudem sein Studium der Meisterwerke von Caravaggio und seinen Anhängern sowie der Künstler der flämischen Schule vertiefen, die in den besten Sammlungen der Superba vertreten waren, was seinen bildlichen Wortschatz erheblich bereicherte. In den 1920er Jahren fand er in Pieter Paul Rubens jenen Reichtum an Farbmischungen, der zu einem Kennzeichen werden sollte."
- Katalog Galleria Giamblanco, Italienische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts, Allemandi, Turin, 2014.
http://dipintiantichigiamblanco.it/wp-content/uploads/2015/10/Catalogo-Giamblanco-2014.pdf
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