Zeichnung auf geripptem Papier in "Rötel"technik, die eine Straße mit Personen und einem Wagen mit Weinfässern darstellt. Die Zeichnung ist in perfektem Zustand. Diese Technik wurde in der Antike häufig verwendet, insbesondere für Zeichnungen. Sie besteht aus Eisenoxiden, die mit Ton vermischt und zu Stäbchen verarbeitet werden. Normalerweise wurden die Stäbchen in spezielle Minenhalter eingesetzt und zum Zeichnen verwendet. Von dieser Zusammensetzung, die aufgrund ihrer blutähnlichen Farbe auch als "Hämatit" bezeichnet wird, leitet sich das moderne Substantiv "Matita" (Bleistift) ab. Rötel ist besonders geschätzt für die "fettige" Qualität ihres Strichs und für die atmosphärischen Effekte, die sie erzeugen kann, und ist eines der am häufigsten verwendeten grafischen Werkzeuge der Renaissancekünstler.