ERCOLE DREI
(Faenza, 1886 - Rom, 1973)
Apollo und Daphne (1938)
Gips
Höhe 65 cm
Länge 60 cm
Breite 18 cm
Signiert auf der Basis “DREI”
Bibliografie:
DREI SCULTORE, “Summa critica” herausgegeben von R.Buscaroli, Tamari Editori in Bologna, 1964, Abb. 57; ERCOLE DREI - Modeno eterno linguaggio classico. Echi dal Novecento 6 - Studiolo, Mailand 2020 herausgegeben von G.Cribiori, Tafel 25; Fra le righe, herausgegeben von G.Cribiori, 9cento Milano Edizioni, 2023, Tafel 125, S. 201
Diese Darstellung von Apollo und Daphne, die scheinbar sehr traditionell ist, zeigt eine Daphne in “fast” verzweifelter Flucht vor einem Apollo, der eher anbetend als herrisch wirkt, wie ein Verehrer, der versucht, die begehrte Nymphe zu umwerben und davon zu überzeugen, nicht wegzugehen.
Der ursprünglich dramatische Sinn der Szene wird noch dadurch gemildert, dass Apollos rechte Hand völlig unbekümmert Daphnes Brust streichelt in dem Moment, in dem sie sich ohne große Überzeugung von ihm abwendet.
Diese Interpretation mag für ein Werk von Drei gewagt erscheinen, doch für den Verfasser ist der Wille des Künstlers, den Ton des behandelten Themas zu mildern, offensichtlich.
Die Modellierung ist recht detailliert ausgeführt, mit großer Aufmerksamkeit für die Details, obwohl das Werk die typische Frische der Skizze bewahrt, die deutliche Spuren der Handfertigkeit von Drei zeigt.
ERCOLE DREI
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