Die außergewöhnliche Symbolik, die durch die Uhr repräsentiert wird, die die traditionelle Darstellung des Körpers Christi am Kreuz ersetzt, wird hier beispielhaft dargestellt. Die Uhr tickt die flüchtige Zeit ab, erinnert aber in diesem Fall an die "Zeit des Gebets". Ein Anreiz für den Gläubigen, von Zeit zu Zeit innezuhalten und über die Größe Gottes und der Schöpfung nachzudenken.
Das Werk, von intim häuslicher Größe und "für den Nachttisch", ist nicht zufällig aus Olivenholz gefertigt, mit dem Uhrengehäuse aus Messing sowie Halbedelsteinen und Granaten, die etwas oberhalb des Kreuzfußes eingefasst sind. In diesem Fall stellen die Steine symbolisch die "Gaben" der Gläubigen während des Gebets dar.
Mechanismus "mit Spiralfeder" ohne Rubine, aber mit Buchsen, weiß emailliertes Zifferblatt mit einem zusätzlichen Zifferblatt für die Sekunden. Signiert LUTZ BROTHER.S 71601.
Gangreserve von ca. 50 Stunden.
Monommiert in der Klappe des hinteren Werks "M. K. 21 Juni 1874". Das Monogramm steht für die Initialen des Auftraggebers des gespendeten Werks, wahrscheinlich an einen hohen Prälaten.
Rares und unauffindbares Werk, das zur kleinen Kategorie der "MEMORABILIA" gehört.
Österreich - ca. Mitte des 19. Jahrhunderts.
Der Preis, zu dem es in diesem Fall und angesichts der Einzigartigkeit, Kostbarkeit und Seltenheit des Objekts angeboten wird, ist nicht verhandelbar.
Maße: Höhe ca. 31,5 cm Breite ca. 19,5 cm Tiefe ca. 12 cm