Valerio Castello
(Genua, 1624-1659)
Anbetung der Hirten, um 1655
Öl auf Leinwand, 135 x 185 cm.
PRIVATSAMMLUNG - VERKAUFT -
[…] Die «Anbetung der Hirten» Giamblanco, veröffentlicht im Repertoire der ligurischen Malerei des 17. Jahrhunderts, herausgegeben von Ezia Gavazza, Federica Lamera und Lauro Magnani (Die Malerei in Ligurien 1990) und später in der Monographie von Camillo Manzitti über Valerio Castello (Manzitti 2004), wurde bereits in der Vergangenheit im Rahmen der bedeutenden Ausstellung von 2008 über den Künstler öffentlich ausgestellt. Es handelt sich um ein vom genuesischen Maler oft behandeltes Thema, von dem dies laut Manzitti eine der gelungensten und stilistisch am weitesten entwickelten Versionen darstellt; siehe zum Vergleich die Gemälde des Herzog Anton Ulrich Museums in Braunschweig und des Nationalmuseums in Warschau (Muzeum Narodowe w Warszawie).
In unserer «Anbetung» nimmt die Gruppe der Madonna mit dem Kind eine absolute zentrale Stellung ein, und um sie drehen sich alle Richtungen der Szene. Besondere Aufmerksamkeit wird der Verwendung von Licht gewidmet: Der Künstler verzichtet auf den inzwischen klassischen Kunstgriff des Jesuskindes, das aus seinem Inneren eine übernatürliche Helligkeit ausstrahlt, wie er von Correggio in der berühmten «Nacht» von Dresden verwendet wurde, und entscheidet sich hier dafür, das Kind im Schein eines natürlichen Lichtstrahls zu platzieren, der von außen einfällt. Es sind einige Zitate aus der berühmten «Anbetung der Hirten» erkennbar, die der Grechetto in San Luca in Genua geschaffen hat (signiertes und datiertes Altarbild von 1645), zum Beispiel in der Figur... (Siehe Katalog Giamblanco 2015)
ABMESSUNGEN H x B x T
Höhe cm.: 135
Breite cm.: 185
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