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Silsersee und Piz de la Margna, Engadin, Schweiz

Codice: 458501
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Autor: Clément Castelli
Epoche: Zeit von 1910 - 1919
Kategorie: Berge
Aussteller
Antichità Missaglia
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via 4 Novembre, 812, Zovon di Vo' Euganeo (PD (Padova)), Italien
3475979877
https://www.antichitamissaglia.it/
Silsersee und Piz de la Margna, Engadin, Schweiz 
Beschreibung:
Silsersee und Piz de la Margna, Engadin, Schweiz Ölgemälde auf Leinwand von Clémente Castelli, das den Silsersee und den Piz de la Margna im Engadin, in der Nähe von St. Moritz, darstellt. Technische Informationen: Epoche: ca. 1910 Herkunft: Frankreich Autor: Clémente Castelli (1870-1959) Technik: Öl auf Leinwand Maße Werk: 46 x 65 cm Maße Werk mit Rahmen: 63 x 83 cm Beschreibung: Öl auf Leinwand, das eine alpine Landschaft mit dem Silsersee und dem imposanten Piz de la Margna im Hintergrund zeigt, in der Region Engadin in der Nähe von St. Moritz. Das Werk trägt unten rechts die Signatur von Clémente Castelli (1870-1959), einem italienisch-französischen Maler, der auf Bergmalerei spezialisiert war. Die Komposition ist in überlappenden horizontalen Ebenen strukturiert. Im unteren Bereich nimmt die Wasseroberfläche etwa die Hälfte der Bildfläche ein und reflektiert den Gebirgshang, die Vegetation und die Wolkenformationen. In der Mitte erhebt sich die Küstenlinie, gesprenkelt mit Nadelbäumen und einer kleinen Siedlung, dahinter ragt die Wand des Piz de la Margna auf. Die Farbgebung zeigt eine vielfältige Anwendung von Farbe: flüssige und verdünnte Farbaufträge geben die Seeoberfläche und die Reflexionen wieder, während pastose Pinselstriche und Spachteltechniken die felsigen Reliefs und Schneereste umreißen. Die Palette ist auf kühle Blau-, Grau- und Violetttöne aufgebaut, die im Kontrast zu den erdigen Tönen und Ockertönen der Ufervegetation stehen. Das Gemälde ist in seinen geschnitzten und lackierten Holzrahmen in Weiß- und Beigetönen mit einer identifizierenden Metallplakette des Autors eingesetzt. Clémente-François Castelli (1870 – 1959) Geboren 1870 in Premia (Verbano-Cusio-Ossola, Piemont) in einer Familie aus Varzo stammend, zog Clémente Castelli 1880 nach Paris, um seine Studien zu absolvieren. Er teilte sein ganzes Leben zwischen Frankreich (Paris und die Alpen) und Italien. Ausgebildet an der Accademia Libera in Rom und mit einem künstlerischen „Grand Tour“ in Italien vervollkommnet, war er in Frankreich Schüler der Maler Jules Adler und Léon Bellemont. 1925 war er Mitorganisator und Aussteller auf der Italienisch-Schweizerischen Ausstellung in Domodossola, wo er eine Medaille von König Viktor Emanuel III. von Italien erhielt und die Gemeinde zwei seiner Leinwände erwarb. Als aktives Mitglied der renommierten Société des Peintres de Montagne (Gesellschaft der Bergmaler) seit 1927 wurde er von 1934 bis zu seinem tragischen Tod 1959 in Paris bei einem Verkehrsunfall Kurator ihrer Ausstellungen. Karriere und Ehrungen - Pariser Salons: Er stellte regelmäßig im Salon des Indépendants (seit 1913), im Salon des Artistes Français (seit 1921), im Salon Violet (Silbermedaille 1938) und im Salon d'Hiver zwischen 1942 und 1951 aus. - Präsenz in Museen: Zwei seiner Landschaften wurden in die Sammlungen des Louvre-Museums aufgenommen (die erste 1948). - Auszeichnungen: Ernennung zum Officier d'Académie (1933) und Officier de l'Instruction Publique (1948). - Restaurierungstätigkeit: Bekannt und geschätzt als Restaurator antiker Gemälde und Experte für die Technik des Retonnierens. 1915 entdeckte und restaurierte er ein wichtiges Fresko aus dem 15. Jahrhundert in der Pfarrkirche von Varzo. Stil und Sujets Castelli gilt hauptsächlich als Bergmaler, auch dank seiner Fähigkeiten als erfahrener Bergsteiger, die es ihm ermöglichten, große Höhen zu erreichen. - Hauptmotive: Die großen Gipfel der französischen Alpen (Chamonix-Tal, La Meije, Oisans), der Schweiz (zahlreiche Ansichten des Matterhorns) und Italiens. Er malte auch Szenen aus den Pyrenäen (Gavarnie, Gaube, Ossau). - Technik und Palette: Ein sehr produktiver Künstler, der sowohl auf Leinwand als auch auf kleinen Holztafeln malte (leichter zu transportieren in großer Höhe). Gekennzeichnet durch einen klassischen Pinselstrich und eine „kalte“, wiedererkennbare Farbpalette, die ideal ist, um das Licht und die Atmosphäre der Gletscher und alpinischen Täler wiederzugeben. - Archivvermerk: Sein Pariser Atelier befand sich in der Rue du Faubourg-du-Temple Nr. 4 (oft durch einen Stempel auf der Rückseite des Werkes identifizierbar).