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KLEINE SCHLACHT - ÖL AUF LEINWAND - 18. JH.

Codice: 457580
1.800
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Epoche: 18. Jh.
Kategorie: Gefecht
Aussteller
Ad Res Antiquariato
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KLEINE SCHLACHT - ÖL AUF LEINWAND - 18. JH. 
Beschreibung:
Dieses Ölgemälde auf Leinwand stellt eine hektische Schlachtszene dar und ist einem Meister der italienischen oder nordischen Schule zuzuschreiben, der Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts tätig war. Das Werk fügt sich vollständig in die beliebte "Heldenlose Schlachtmalerei" ein, die in Italien durch Meister wie Borgognone (Jacques Courtois) und Francesco Monti (il Brescianino) berühmt wurde und sich durch krampfhafte Zusammenstöße zwischen christlichen Rittern und orientalischen Milizen (wahrscheinlich Osmanen, erkennbar an den typischen Turbanten) auszeichnet. Beschreibung des Werks Ikonographie und Komposition Das Gemälde fängt den dramatischen Höhepunkt eines Nahkampfes ein. Die Komposition ist dynamisch um eine zentrale Figur orchestriert: ein Reiter mit einem gefiederten Turban auf einem aufbäumenden weißen Pferd, der gerade dabei ist, ein Krummschwert gegen einen feindlichen Infanteristen zu schwingen. Das Vordergrund: Zu Füßen des weißen Pferdes spielt sich die Tragödie des Konflikts ab. Links blickt ein zu Boden geworfener westlicher Soldat voller Schrecken auf den Huf des Tieres, während er verzweifelt versucht, das weiße Banner seiner Fraktion zu schützen. Auf der rechten Seite sticht die dramatische Figur eines gestürzten Pferdes hervor, dessen Beine sich in einer gewaltigen perspektivischen Verkürzung nach oben strecken, und sein orientalischer Reiter liegt am Boden, bereits wehrlos. Der Hintergrund und die Atmosphäre: Die Hektik des Getümmels wird durch eine warme, erdige Farbpalette verstärkt, die von Braun-, Umbra- und leuchtenden roten und ockerfarbenen Tupfern in den Gewändern dominiert wird. Der Horizont ist durch die vom Kampf aufgewirbelten Rauch- und Staubwolken verschwommen, die der Szene eine starke dramatische Wirkung und eine typisch barocke Atmosphäre verleihen. Technische Analyse und Erhaltungszustand Träger und Keilrahmen: Das Werk weist eine alte Doublierung sowie einen im Laufe der Zeit ersetzten Keilrahmen auf. Pictorial Surface: Das malerische Gewebe weist ein dichtes und diffuses Netz von Alterungsrissen (Craquelure) auf, das ganz natürlich und einheitlich ist und das Entstehungsdatum bestätigt. Der Pinselstrich ist schnell, materiell und zuckend, mit kräftigen Akzenten aufgetragen, um die ausdrucksstarken Gesichter, die Draperien und die Dynamik der Muskelmassen der Pferde zu definieren. Erhaltungszustand: Das Werk befindet sich in einem guten Erhaltungszustand. Der Rahmen Das Gemälde wird durch einen geschnitzten und vergoldeten Holzrahmen aus dem 19. Jahrhundert verziert. Epoche: 18. Jh. Abmessungen: 58 x 49 cm inklusive Rahmen, 37 x 29 cm nur Leinwand. Wir stellen ein reguläres Echtheitszertifikat mit Foto aus. Wir garantieren eine Antwort auf Ihre E-Mails innerhalb von 24 Stunden BEKANNTMACHUNG FÜR SACHVERSTÄNDIGE UND CTU BEIM GERICHT VON LA SPEZIA