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Amelia Almagià Ambron (Ancona 1877-Rom 1960) - Blumen

Codice: 457263
2.300
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Epoche: 20. Jh.
Kategorie: Blumengemälde
Aussteller
Numero 7 Antiquariato
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Amelia Almagià Ambron (Ancona 1877-Rom 1960) - Blumen 
Beschreibung:
Amelia Almagià Ambron (Ancona 1877-Rom 1960) - Blumen Ölgemälde auf Leinwand, unten rechts signiert und datiert 1941 Amelia Almagià Ambron wurde 1877 in Ancona in eine italienisch-jüdische Familie geboren. Die Familie ist wohlhabend und fördert die Liebe zur Malerei von Amelia und ihren Schwestern. Amelia, eine talentierte Malerin, studierte bei Antonio Mancini, einem römischen Maler des Verismus. Ihr Leben spielte sich zwischen Rom und Alexandria in Ägypten ab, bevor sie Aldo Ambron heiratete, der sie nach Rom brachte. Bekannt für ihre leuchtenden Porträts und ihre luftigen Landschaften, ist sie ein unbestrittener Bezugspunkt für einen lebhaften kulturellen Salon, an dem zahlreiche Künstler wie Marinetti, Giovanni Colacicchi, Mario Tozzi und Mancini selbst teilnahmen. Verbunden durch eine tiefe und brüderliche Freundschaft mit Giacomo Balla (Protagonist der ersten futuristischen Phase) beherbergte sie den Meister und seine Familie lange Zeit auf dem Anwesen Cotorniano in der sienesischen Landschaft und später, von 1926 bis 1929, in der Villa Ambron in Parioli. Zahlreiche Postkarten und Briefe von Balla an die Familie von Amelia dokumentieren die intensive Bindung zwischen den beiden Familien. Amelia hatte drei Kinder, Emilio, Nora und Gilda, die sich alle für Kunst begeisterten. Emilio wurde ein sehr geschätzter Künstler. Als rastloser Reisender zwischen Europa, Afrika und Asien war Emilio nach dem Zweiten Weltkrieg die Stimme einer Rückkehr zur Klassik und zur Figur. Amelia starb 1960 in Rom. Sie spielte zu ihrer Zeit eine doppelte Rolle, die diskriminierend war: die einer Frau – in einer Zeit, in der die Gesellschaft Frauen unterdrückte und nur für das häusliche Leben bestimmt war, und entmutigt, wenn nicht sogar behindert, in ihren Bemühungen, ihre eigenen Bestrebungen zu verfolgen und sich im kulturellen Bereich zu behaupten, einem Bereich, in dem Männer als alleinige Hüter echter Professionalität galten – und die einer Jüdin. Der Zustand der sozialen Minderheit wurde anstatt zu einem Hindernis zu einem Impuls für kreative Selbstbehauptung und Unabhängigkeit. 2012 fand in Bologna die Ausstellung „Balla/Ambron. Die Zwanziger Jahre zwischen Rom und Cotorniano“ in der Fondazione Cardinale Giacomo Lercaro statt. 2014 waren ihre Arbeiten in der Ausstellung „Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts zwischen Vision und jüdischer Identität“ in der Galleria d'Arte Moderna in Rom vertreten.