Apertura ricerca...
Exclusive

Lombardische Schule, 16. Jahrhundert, Madonna mit Kind

Codice: 457009
2.400
Aggiungi ai preferiti
Epoche: 16. Jh.
Kategorie: Religiöse Gemälde
Aussteller
Ars Antiqua SRL
Alle Artikel des Händlers anzeigen
Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Lombardische Schule, 16. Jahrhundert, Madonna mit Kind 
Beschreibung:
Lombardische Schule, 16. Jahrhundert Madonna mit Kind Öl auf Kupfer, 18,5 x 13,5 cm Mit Rahmen, 28 x 22 cm Das Werk, ein Ölgemälde auf Kupfer, das die Madonna mit dem Kind darstellt, zeigt eine Nahaufnahme des Oberkörpers, die die Intimität des gewählten Themas betont. Das Bild wird von der Figur der Jungfrau dominiert, deren geneigtes Gesicht und tiefer Blick auf das Kind Sanftheit und Melancholie ausdrücken, eine Vorahnung der Passion. Die vorherrschenden Farben sind das leuchtende Rot des Gewandes und das makellose Weiß des Schleiers, die im Kontrast zur Dunkelheit des Hintergrunds stehen. Die Anwesenheit einer feinen Aureole um den Kopf des Kindes und die zärtlichen Gesten, mit denen die beiden Figuren verewigt werden – die zart in den Händen des Kindes gehaltene Handfläche und der von der Jungfrau auf das offene Buch gerichtete Zeigefinger – unterstreichen den devotionalen und intimen Charakter des Kupfers, das höchstwahrscheinlich aus einer privaten Auftragsarbeit entstanden ist. Das Gemälde spiegelt verschiedene typische Aspekte der lombardischen Malerei des 16. Jahrhunderts wider, einer Periode, die stark von der Anwesenheit Leonardo da Vincis in Mailand (bis etwa 1513 tätig) und der anschließenden Annahme der Grundsätze der Gegenreformation beeinflusst war. Tatsächlich ist der leonardeske Einfluss bei der Verwendung eines weichen Chiaroscuro und Sfumato zur Modellierung der Hauttöne, insbesondere der Gesichter, erkennbar, was den Figuren ein Gefühl von Zartheit und psychologischer Tiefe verleiht: die Beziehung zwischen der Madonna und dem Kind wird mit Zärtlichkeit und Menschlichkeit wiedergegeben, wodurch der Betrachter emotional in die Umarmung und den Blickkontakt einbezogen wird. Im Laufe des 16. Jahrhunderts richteten sich die Werke zudem nach den Forderungen des Konzils von Trient aus: einfache und klare Kompositionen wurden bevorzugt, die die Andacht und die emotionale Identifikation des Gläubigen erleichterten, während die Figuren oft auf dunklen Hintergründen isoliert wurden, um die Aufmerksamkeit auf die Protagonisten und ihre spirituelle Bedeutung zu lenken. Es gibt eine ständige Aufmerksamkeit für flämisch-lombardische Details und Naturalismus, der sich hier in der Wiedergabe der Hände, der Draperien und der Stofflichkeit der Objekte manifestiert. Aus ikonografischer Sicht scheint das Werk auch vom Einfluss Bernardino Luinis (Dumenza, ca. 1481